Montag, 15. Juli 2013

Schachfreunde Lichtental auf Tour

"Das Wort 'Sommerpause' kennen wir nicht", sagt Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Während in vielen Schachvereinen des SB Mittelbadens häufig bis Anfang September besagte Sommerpause herrscht, öffnet pünktlich um 19.00 Uhr der SFL-Ehrenvorsitzende Heinz Schmekenbecher jeden 1. und 3. Freitag im Monat die Clubräume im 'Alten Rathaus' am Brahmsplatz. Hierzu sind auch Gäste herzlich eingeladen freie Partien zu spielen, zu blitzen oder Eröffnungen zu trainieren. Also ruhig mal bei der 'Konkurrenz' vorbeischauen!

Etwas für ihre Fingerfertigkeit taten heute Vormittag Ferdinand Bäuerle und Alexander Ziv beim 29. Wochenblitz (10 Minuten) im heimeligen Schachkeller von Dr. Muschtaki in der Merkurstaße. Am Ende belegten die beiden Lichtentaler zwei der drei Podestplätze. Bäuerle wurde mit 5 aus 6 geteilter Erster mit dem Rastatter Leonid Vyernyy bei gleicher Buchholzzahl, Ziv kam im 17köpfigen Feld auf den 3. Rang.

"Was soll man sonntags schon machen, da bietet sich die Teilnahme am Sommerturnier in Ersingen (bei Pforzheim) förmlich an", sagen sich die drei Singles Daniel Ackermann, Ferdinand Bäuerle und Harald Riewe, die am kommenden Sonntag, 21. Juli, mit noch einem weiteren starken Spieler um den großen Pokal beim traditionsreichen Ersinger Sommerblitzturnier mitmischen wollen. Dabei wird das SFL-Quartett sich u.a. wohl gegen den Oberligisten KSF und den Verbandsligisten SC Pforzheim beweisen müssen. Der SFL-Blogmaster freut sich jedenfalls sehr auf dieses Turnier und alte Bekannte, hat er doch in seiner 'Sturm- und Drangzeit' mehrere Jahre für die Ersinger gespielt. Wir werden am Sonntagabend darüber berichten wie sich die Kurstädter geschlagen haben.

Freitag, 12. Juli 2013

FM Milan Kandic verstärkt SFL-Kader

Bayerns Pep Guardiola will unbedingt Thiago Alcantara vom FC Barcelona haben. Für Ferdinand Bäuerle, den Teamcaptain der I. Mannschaft der Schachfreunde Lichtental hingegen, ist bereits sein Wunsch in Erfüllung gegangen. "Mein Wunschspieler war Milan Kandic, ein Mann, der meine Visionen unterstützt und mit einem kleineren Verein in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2003 - 2009 sechsmal hintereinander aufgestiegen ist", so Bäuerle. Seine Spielstärke von derzeit 2042 DWZ ist die eine Seite, seine internationale Erfahrung die andere. So hat Milan bspw. am Benidorm-Open, am Den Haag Open und in den letzten Jahren stets an den Gibraltar Challengers und Masters mit gutem Erfolg teilgenommen.
Im Schachbezirk Mittelbaden kennen ihn nur die wenigsten, er hat in der Saison 2001/2002 für Slavija Karlsruhe gespielt, außerdem stellte er zu dieser Zeit seine Spielstärke dem elsässischen Verein Soufflenheim zur Verfügung. Damals lernte er auch den SFL-Vorsitzenden kennen, mit dem er bis heute verbunden ist.

"Milan Kandic ist für uns ein ganz wertvoller Spieler und liebeswürdiger Mensch", loben auch seine künftigen Mannschaftskollegen , die ihn am 20. Oktober mit offenen Armen empfangen werden. Milan ist von Haus aus Dipl.-Ing. Elektrotechnik (FH) und strebt an im Raum Baden-Baden eine Tätigkeit zu bekommen und dann umzuziehen. "Außer seiner Muttersprache Serbisch, spricht er Russisch und Englisch in Wort und Schrift. Auf diese Sprachkenntnisse sowie seine vielfältigen Kontakte zu Schachspieler/innen in Südost- und Osteuropa können wir zurückgreifen, tolle Sache", so Ferdinand Bäuerle abschließend.

Der 42jährige Deutsch-Serbe FM Milan Kandic geht künftig für die Schachfreunde Lichtental in der Bereichsklasse Süd 1 ans Brett.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Lichtentaler 'Shopping-Tour' beendet

"So, dass müsste jetzt erstmal reichen, um in der Bereichsklasse ganz vorne mitzumischen", konstatiert Ferdinand Bäuerle, der 'Macher' und 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental, der in den vergangenen 8 Wochen mit der Nachmeldung von vier Spielern mit einem DWZ-Durchschnitt von knapp 1.900 für Furore gesorgt hatte. Man rätselt vielleicht noch heute wie ein FM Hans Wiechert oder ein Dr. Hermann Rückleben sich überreden ließen nun für die Kurstädter in der kommenden Saison in der Bereichsklasse ans Brett zu gehen. "Die Fans der SFL wird es freuen, die Gegner wohl weniger, dass es mir gelang mit dem FM Milan Kandic vom SV Hamm nun gar einen fünften starken Spieler bis zum 30.06. fristgemäss bei Jürgen Dammann anzumelden. Der momentan in Bielefeld wohnende Deutsch-Serbe wird an Brett 4 zum Einsatz kommen und sein Bestes geben. Wir bringen in Kürze ein kleines Portait über den sympathischen 42jährigen, der erst kürzlich am Pfingstsamstag das 18. Lüner Schnellschach-Open bei 125 Teilnehmern gewann.

Dienstag, 9. Juli 2013

Schachfreunde Lichtental erwarten mit Spannung neuen Spielplan

Nach mehr als einem Jahrzehnt spielen die Schachfreunde Lichtental wieder höherklassig, wenngleich wir nur über die Bereichsklasse Süd 1 reden. Noch müssen die einzelnen Rundenpaarungen erst noch ausgelost werden bevor es am 20. Oktober mit der Saison 2013/2014 losgeht, fest steht jedoch mit welchen Gegnern es die Kurstädter zu tun haben. "Wir wissen ja noch nicht gegen wen wir zuhause oder auswärts antreten müssen, aber im Vergleich zu früheren Jahren als ich mit den Vimbis noch gegen Hornberg oder Hofstetten spielte, sind die Entfernungen harmlos", freut sich Lichtentals Teamcaptain Ferdinand Bäuerle. Ihm wäre es sogar lieb, wenn man in Kehl antreten müsse, dann könne man den Nachmittag noch zu einem Besuch von Straßburg nutzen. Schön wäre es zudem, wenn die SFL im brisanten Lokalduell gegen die OSG VI Heimrecht hätten. "Mit dem schönen Nebenzimmer des Café Cäcilienberg incl. freundliche Bedienung, kommt doch eine ganz andere Atmosphäre heraus gegenüber dem Raum unten rechts im LA8, in dem die zweite bis achte Mannschaft ihre Heimspiele austragen". Der Satz stammt übrigens nicht aus einer Lichtentaler Feder - wie vielleicht einige vermuten -, sondern war die Meinung eines Zuschauers bei der Badischen Blitz-Einzelmeisterschaft, die am 29. Juni von den Schachfreunden Lichtental hervorragend ausgerichtet wurde. Hier nun die Klasseneinteilung der vier Bereichsklassen im Süden. Für die SFL sind die roten Fähnchen maßgebend.
Bereich Süd 2013 auf einer größeren Karte anzeigen

Sonntag, 7. Juli 2013

SFL ziehen erfolgreiche Halbjahresbilanz

"Wenn es nach mir ginge, ich hätte nichts dagegen, dass auch das 2. Halbjahr 2013 sich so erfolgreich für die Schachfreunde Lichtental gestaltet wie die ersten sechs Monate", sagt deren 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Man stieg in die Bereichsklasse auf, meldete sechs starke Spieler in dieser Zeit nach und bekam großes Lob von allen Seiten für die Ausrichtung der Badischen Blitz-Einzelmeisterschaft.

Hier nochmal die Chronologie der wichtigsten Ereignisse:

12. Januar: Man gewinnt 5,5:2,5 bei der Reserve des SK Ottenau und liegt auf dem 3. Tabellenplatz.
26. Januar: Ein Abend, an dem einfach alles gelang: Ein 7:1 Kantersieg über Röss'l Muggensturm.
16. Februar: Beim Tabellenführer SK Ötigheim gewannen die Kurstädter das Spitzenspiel nach einem nervenaufreibendem Kampf knapp mit 4,5:3,5.  Man steht nun auf Rang 2.
23. Februar: Am Aufstieg in die Bereichsklasse so dicht dran, dürfen sich die Lichtental keinen Ausrutscher erlauben. SFL-Teamcaptain Ferdinand Bäuerle zaubert mit György Keresztes einen guten ungarischen Spieler (knapp 1900 DWZ) aus dem Ärmel und meldet ihn nach.
02. März: Ein hochdramatischer Kampf zwischen den Aufstiegsaspiranten SFL und Iffezheim II. Beide Teams treten in Bestbesetzung an, am Ende steht es 4:4, ein Ergebnis mit dem Beide leben können.

György holt nach der 4:3 Führung der Renndörfler den entscheidenen Punkt zum Ausgleich. Ein gelungenes Debüt für den Magyaren, der in einem Zeitnotduell die Nerven der Zuschauer jedoch stark strapazierte.
16. März: Zwei Runden sind noch zu absolvieren und es kommt auf jeden Brettpunkt an, denn nun liegt das Trio Ötigheim, Iffezheim und Lichtental mannschaftspunktgleich auf den ersten drei Plätzen. In einer Woche kommt es zum Lokalderby gegen die SF Oos, an deren hinteren zwei Bretter mit Eugen Schmidt und Heinz Heiss zwei Spieler sitzen, die einen hervorragenden Score haben. Mit Gabor Fogarasi, einem weiteren guten ungarischen Spieler, öffnen die Lichtentaler noch ein zweites Überraschungsei.
23. März: Keresztes und Fogarasi sorgen für zwei entscheidene Punkte an Brett 7 und 8. Lediglich drei Remis gönnten die SFL dem Team von Reiner Jung, Endstand 6,5:1,5.
 20. April: Man will nichts mehr anbrennen lassen und mutet György und Gabor nochmals die zwölfstündige Anreise zu. Sie kommen jedoch nicht zum Einsatz, da Sasbach II die beiden hinteren Bretter frei lässt. Für die sympathischen Ungarn kein Problem, vier Stunden drücken sie die Daumen für ihre neuen Schachfreunde in Deutschland und freuen sich nach einem 5.5:2,5 Heimsieg über den Aufstieg in die Bereichsklasse.


Donnerstag, 4. Juli 2013

Rückblick auf die BBEM 2013 (Teil 2)

Dass 35 Runden nicht spürlos an einem vorübergehen, dürfte eigentlich keinen verwundern. Es sind halt doch Strapazen, die man sich da antut, zumal es von Runde zu Runde keinen leichten Gegner gibt. Nach nur einer Nacht schlafen, mussten Dr. Stefan Spiegel und Stefan Martin für ihren Verein SC Viernheim am nächsten Tag erneut ans Brett, und dies gar nach einer mehrstündigen Fahrt zur SGEM Dreisamtal: Die 3. Runde des Badischen Mannschaftspokals stand auf dem Programm. Wenngleich die beiden Spieler gegen DWZ höher eingestufte Gegner kamen und ihre Partien verloren geben mussten, wäre sicherlich an einem ausgeruhten Tag das ein oder andere Remis drin gewesen. Auch für den Kuppenheimer Hartmut Metz ging es nach der BBEM nahtlos weiter, er trug mit einem Remis gegen den Brombacher Dorian Jaeggi mit zum 3:1 Erfolg bei, der die SGR Kuppenheim erneut die Pokalendrunde bescherte.

Nicht nur für das Abschneiden hatte sich FM Hartmut Metz einen Sachpreis verdient, eigentlich hätte er auch noch mit einem weiteren Preis für den best angezogensten Spieler belohnt werden müssen, so die Meinung des SFL-Blogmasters.

Mit dieser letzten Folge beenden wir die Vor- und der Nachberichterstattung über die BBEM 2013. Wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut und hoffen, wir haben Sie gut während den vergangenen drei Wochen unterhalten und fundiert informiert. Schauen Sie auch zukünftig wieder auf unserem Blog herein, auf dem es nahezu täglich Neues gibt. Vielleicht interessiert Sie es ja, wie sich die Schachfreunde Lichtental als Aufsteiger in der Bereichsklasse Süd 1 schlagen. Mit vier Neuzugängen, darunter FM Hans Wiechert, gehören die Baden-Badener zum engeren Favoritenkreis.

Also bis bald, alles Gute, beste Gesundheit und schachlichen Erfolg!

Ferdinand Bäuerle
1. Vorsitzender der SFL


Dienstag, 2. Juli 2013

Rückblick auf die BBEM 2013 (Teil 1)

Nach dem Abbau von 14 Tischen, 40 Stühlen, 17 Brettern und 544 Schachfiguren erinnert im Musiksaal im 'Alten Rathaus' nichts mehr an die Badische Blitz-Einzelmeisterschaft, die vergangenen Samstag die Schachfreunde Lichtental zum zweiten Mal ausrichteten. "Was bleibt, werden wohl schöne Erinnerungen sein", so deren 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Sein Dank gilt BSV-Blitzturnierleiter Bernd Walther für die reibungslose Organisation der 35 Runden, Gerhard Gorges für die Co-Moderation des Live-Tickers und Harald Riewe, dem 2. Vorsitzenden der SFL für dessen engagierten Einsatz.im Vorfeld und während der Veranstaltung.

Erinnern wird er sich sicherlich noch in einigen Jahren an ein paar nette Anekdoten, die am Rande des Events zustande kamen. Nach Ende des hochkarätig besetzten Turniers half BSV-Präsident Dr. Uwe Pfenning seinem Turnierleiter Unterlagen und einen Computer runter ins Auto zu bringen, während Bernd Walther sich dem Drucker annahm. "Und, was trägt der Bäuerle?", fragte sich ein Zuschauer. "Der trägt wie üblich die Verantwortung", entgegnete ein Teilnehmer, der eigentlich auch nur noch nach Hause wollte.

"Habt ihr noch zwei belegte Brötchen für den Nachhauseweg?", fragten FM Bernd Schneider und FM Hajo Vatter. "Für FMs sind die um diese Zeit natürlich kostenlos und ein Pils gibt es noch dazu", so die SFL-Verantwortlichen, die sich auch für den Thekendienst nicht zu schade waren.

Als kleines 'Trostpflaster' für den 8. bzw. 9. Platz bekamen die beiden FMs Bernd Schneider und Hajo Vatter eine leckere Heimwegverzehrung mit. Das direkte Duell der beiden badischen 'Urgesteine' gewann übrigens Bernd Schneider.