Freitag, 11. November 2016

Lichtental steht im Pokal-Viertelfinale


 Mit einem verdienten 3:1 Erfolg kehrte das Pokal-Quartett der Schachfreunde Lichtental heute Abend aus dem Murgtal zurück. Der SK Ottenau musste ersatzgeschwächt antreten und gab somit drei Nachwuchstalenten die Chance gegen DWZ-stärkere Gegner zu spielen. So kamen Oliver Stahlberger gegen Alexander Ziv und Tim Voigtländer gegen Ferdinand Bäuerle zu verdienten Remisen. Für die 1-0 Führung der Kurstädter sorgte Hans Peter Wenzel an Brett 4, dessen junger Gegner sicherlich noch einige Trainingseinheiten braucht. Zweifellos ideenreich stemmte sich Ottenaus 1. Vorsitzender Raphael Merz gegen den Angriff von Richard Huszar, musste sich aber letzten Endes gegen den über 500 DWZ-Punkte besseren Ungarn am Spitzenbrett geschlagen geben.

"Wir fanden gute Spielbedingungen und freundliche Spieler vor", betont SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle, der dabei auch die tolle Jugendarbeit vor Beginn des Matches verfolgen könnte. Er war dabei auch voll des Lobes wie sich Raphael Merz diesbezüglich engagiert.und rund 20 Jugendliche zuvor unterrichtete. Man wünsche den Ottenauer, dass sie mittelfristig Talente hervorbringen, die dann auch in der Bereichsklasse zum Einsatz kommen können, so Bäuerle abschließend.

Dienstag, 8. November 2016

Erfolgreiches Reefschläger-Gedenkturnier für zwei Lichtentaler

Auf eine große Resonanz stieß die Premiere eines neunrundigen Schnellschachturniers vergangenen Samstag in Gedenken an den viel zu früh verstorbenen Dr. Helmut Reefschläger, dessen Spielstärke, Redegewandtheit und Humor in Schachkreisen hoch geschätzt wurde. 85 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren in den schönen Kristallsaal des LA8 gekommen, um sich in 15minütigen Partien zu messen. Mit von der Partie im sehr gut besetzten Feld waren mit Oliver Kertesz und Angel Zlatev auch zwei Spieler der Schachfreunde Lichtental, der Traditionsverein im Osten Baden-Badens, der in den Jahren 1999 und 2000 dank Helmut Reefschläger am Spitzenbrett seine Blütezeit hatte.

Hervorragend schlug sich Oliver Kertesz, der am Ende mit 5 aus 9 den 41. Rang belegte und damit Verbands- und Landesligaspieler wie Jochen Klumpp, Reimund Schott, Michael Zunker, Jannik Lorenz, Daniel Schneider und Michael Leonov hinter sich ließ. Mit seiner DWZ-Zahl von 'nur' 1657 war das Turnier ein großer Erfolg. Oliver konnte mit dieser Leistung sich darüber hinaus über einen Rating-Preis in Höhe von 40.- Euro freuen.

Sehr zufrieden mit seinem Abschneiden konnte auch Angel Zlatev sein, der erst im Februar diesen Jahres sein Debüt in Lichtentals Zweiter gab und seither 4,5 Punkte aus 6 Verbandsspielen in der Bezirksklasse erspielte. Der in Varna geborene sympathische 37jährige Bulgare belegte den 57. Platz beim Reefschläger-Gedenkturnier.

Ruhig und überlegt gestaltet der Lichtentaler Oliver Kertesz seine Partien.

Montag, 31. Oktober 2016

Etwas Zoff im Vorfeld der Pokalmannschaftsmeisterschaft



Auf Freitag, den 11. November um 19.30 Uhr ist das Pokalmatch SK Ottenau - Schachfreunde Lichtental terminiert. Mit einem Mail an Turnierleiter Bernhard Ast richteten die Murgtäler den Wunsch, eine Stunde später, sprich 20.30 Uhr zu beginnen. "Bei aller Liebe, aber dass können wir nicht gutheißen", sagt SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle, der dabei verweist, dass sich an Brett 1 eventuell mit Ferster und Wiechert zwei Cracks gegenüber sitzen, deren Partie bestimmt ca. fünf Stunden dauert und die Kurstädter somit erst nach 2.00 Uhr nachts zuhause wären.

"Einen Wunsch kann man ja äußern, doch in einer zweiten Mail sprachen die Ottenauer davon, dass die SFL auf die Einhaltung des Termins bei 'schlechteren Spielbedingungen' bestehe", so Bäuerle weiter. In dem besagten Mail an Bernhard Ast wurde nur von 'nicht optimalen Spielbedingungen' gesprochen, eine diesbezügliche Konkretisierung erfolgte nicht. Wundern tut sich auch SFL-Spieler Dr. Hermann Rückleben mit den Worten: "Die hätten doch einfach anfragen können, ob sie nicht zu uns kommen können selbst etwas leicht verspätet, da hätte sich drüber reden lassen, doch nun scheint das Kind in den Brunnen gefallen zu sein". Man ist am Brahmsplatz jedenfalls gespannt wie es weitergeht. Egal wie die Mannschaftsaufstellungen sein werden, etwas Brisanz ist auf jeden Fall drin, dies ist jedoch zumindest stets im DFB-Pokal der Fall. Wir werden die User weiter auf dem Laufenden halten. 

Dienstag, 25. Oktober 2016

Rückblick auf den 2. Verbandsspieltag

In der Landesliga Süd 1 zieht erwartungsgemäß die II. Mannschaft des Neu-Zweitbundesligisten SC Emmendingen ihre Kreise. Dieses Mal musste die V. Mannschaft der OSG mit 1:7 daran glauben. Der einzige Club der wohl mit dem Team um Sponsor FM Christof Herbrechtsmeier mithalten kann, ist die SVG Offenburg, die ebenfalls zu einem Kantersieg kam (6,5:1,5) obwohl die Reserve des SK Lahr wesentlich stärker als am 1. Spieltag aufgestellt war. Belohnt wurde der Kampfgeist des Aufsteigers SK Gernsbach gegen Neumühl, so dass die Murgtäler mit 4:0 Mannschaftspunkten sich auf den 3. Rang vorgeschoben haben. Tja, zu Saisonauftakt konnte die SGR Kuppenheim stolz berichten, dass alle drei Teams gewonnen haben, vergangenen Sonntag war das Gegenteil der Fall. Gegen eine Vimbucher Mannschaft in Bestbesetzung mussten sich die Knöpflestädter knapp mit 4,5:3,5 geschlagen geben. Auch die Schachfreunde Lichtental meldeten sich nach einem verdienten Sieg über den SK Oberkirch wie die Vimbis im Mittelfeld der Tabelle zurück. 

"Noch sind es zwar vier Wochen bis zum nächsten Spieltag, aber ob wir uns die Fahrt nach Emmendingen zumindest mit vier Spielern der Bestbesetzung antun, ich weiß es noch nicht", konstatiert SFL-Team-Captain Ferdinand Bäuerle. Selbst wenn Spitzbrett Daniel Ackermann und die beiden FMs Laszlo Kubascny und Hans Wiechert sowie Richy Huszar sich den Sonntag am 20.November um die Ohren schlagen würden, an den hinteren Brettern sei man sicherlich gegen die um 200 - 300 Punkte DWZ-stärkeren Emmendinger unterlegen. "Im Fußball schießt Geld bekanntlich Tore, im Schach deutet sich eine ähnliche Entwicklung an", kritisiert SFL-Vorsitzender Bäuerle, der dabei  auch ein Blick auf die Ergebnisse der unteren Ligen wirft.  "Sorry, wenn in der Bereichliga Süd 1 der SK Ötigheim mit einem DWZ-Schnitt von 2418 an den ersten drei Brettern antritt, kann irgend etwas nicht mehr im System stimmen", sagt auch Lichtentals Fels in der Brandung Dr. Hermann Rückleben, dessen aktuelle Zahl sich aus Ergebnissen von 168! Mannschaftskämpfen und Turnieren zusammensetzt. So, genug kommentiert, Schlussfolgerungen mögen die geschätzten User selber ziehen.

Nicht Oliver Welke, sondern SFL-Blogmaster Ferdinand Bäuerle kommentiert den Ausgang des 2. Verbandsspieltages. 

Sonntag, 23. Oktober 2016

Lichtental gelingt Revanche gegen Oberkirch

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Wir hatten es gegen 17.30 Uhr kurz in den 'Breaking News' angerissen, hier nun Details zum knappen Sieg über das Oktett des SK Oberkirch. Nach zwei Stunden Spielzeit standen die Stellungen von Harald Braunagel und Oliver Kertesz gegen ihre Gegner ausgeglichen, so dass man die Friedenspfeife rauchte. Dass man ein Remis gegen Funktionäre ablehnt, in diesem Fall gegen den SFL-Vorsitzenden Ferdinand Bäuerle, sollte man nicht. Diese schmerzliche Erfahrung musste Ludwig Kaltenbronn erleben als der Team-Captain seine Kombinatorik auspackte und die Baden-Badener in Führung brachte. Nicht so gut drauf im Gegensatz zu ihm, war Alexander Ziv, der gegen den jungen Tobias Schmiederer nie richtig ins Spiel kam und somit seinem Kontrahenten den Punkt überlassen musste.
Nach dem Zwischenstand von 2:2 tat sich dann lange nichts. Doch erneut war mal wieder auf den im Elsass wohnenden Dr. Hermann Rückleben Verlass, der gegen den Franzosen Emmanuel Poidevin gewann. Für das 4:2 sorgte dann der Ungar Vilmos Kubacsny, dessen Gegner sich vergeblich gegen den Partieverlust noch lange unnötiger Weise wehrte. Dass sein Landsmann Richy Huszar eine Partie verliert, kommt selten vor, doch irgendwie schien Lichtentals Jüngster heute mit dem falschen Fuss aufgestanden zu sein. Zum Matchwinner avancierte dann FM Hans Wiechert, der sich auch nach fast sechs Stunden gegen Oberkirchs Spitzenbrett Daniel Müller nicht aus der Ruhe bringen ließ und zu einem verdienten Remis kam.

"Wir sind wieder bei de Leit, wie man so schön sagt", konstatierte abschließend Bäuerle, dessen Aufstellungen der beiden Lichtentaler Mannschaften Früchte trugen und ihm damit das anstrengende Wochenende versüssten. Mit dem zwar knappen 4,5:3,5 Sieg gelang den Kurstädtern die Revanche der schmerzlichen 5,5:2,5 Niederlage in der vergangenen Saison. Am nächsten 3. Verbandsspieltag wird es jedoch schwierig die 'Wundertüte' auszupacken, dann reisen beide Teams zu den jeweiligen Tabellenführern. Kein leichtes Unterfangen. 

Verbissen wird an den Spitzenbrettern der Landesliga gekämpft. Nach rund sechs Stunden Spielzeit war die Partie dann zwischen FM Hans Wiechert und dem Oberkircher Daniel Müller dann dennoch remis.

BREAKING NEWS: Schachfreunde Lichtental wieder in der Spur

Nach dem knappen Sieg der Zweiten gestern Abend,  legte heute die Erste von Lichtental gegen Oberkirch in der Landesliga Süd 1 nach. Auch hier das denkbar knappste Ergebnis: 4,5:3,5 für die Kurstädter hieß es nach sechs Stunden. Beide Mannschaften mussten auf einige Leistungsträger verzichten, so dass es ein Duell auf Augenhöhe wurde. Mehr in Kürze ....

Samstag, 22. Oktober 2016

Aktuell: Glücklicher Sieg über Muggensturm



"Wir sind zum Glück auf eine ersatzgeschwächte Muggensturmer Mannschaft gestoßen, sonst wäre die Sache erneut in die Hosen gegangen", so SFL-Teamcaptain Ferdinand Bäuerle kurz nach Spielende um 23.00 Uhr am gestrigen Samstagabend. Das Fehlen von Patrick Kühn und Fadil Gashi konnten die Gäste natürlich nicht kompensieren, wenngleich auch bei den Kurstädtern einige Spieler fehlten. Erschwerend hinzu kam bei den Lichtentalern, dass um 17.00 Uhr kurzfristig ein Spieler absagte, so dass man nur zu Siebt antrat. Das gleiche Dilemma hatten jedoch auch die Muggensturmer, zum Glück im Nachhinein. Damit entwickelte sich ein Kampf an sieben Bretter, der mit 4:3 ein glückliches Ende für die Baden-Badener fand. Guido Wehrle und Peter Sautner einigten sich frühzeitig mit ihren Gegnern auf Remis, ehe dann der Bulgare Angel Zlatev für die Führung sorgte. Matchwinner war jedoch Gyula Sviker am Spitzenbrett, der mit einem sehenswerten Damenopfer gegen Jeton Zymberi die Herzen der Kiebitze höher schlagen ließ.. Den Mannschaftssieg stellte dann Hans Peter Wenzel mit einem vollen Punkt an Brett 2 sicher. Unnötig, aber letzten Endes egal war die Niederlage von Peter Brese gegen das Muggensturmer Urgestein Kurt Stoll. Mit dem Sieg haben die Lichtentaler ihr Punktekonto wieder ausgeglichen und sich einen Mittelfeldplatz erspielt.