Montag, 12. Februar 2018

"Lichtental spielt"!




Diese zwei Worte der Headline erreichten am Samstagmorgen den SFL-Team-Captain Ferdinand Bäuerle per SMS von Sascha Müller, der abends zuvor noch über einen Hexenschuss klagte und es dadurch ungewiss war, ob er beim Faschingsturnier des Schachzentrums Baden-Baden im LA8 die Farben des Multi-Kulti-Clubs vertreten kann. „Wir freuen uns mit Sascha ein aktives Mitglied im vergangenen Sommer gewonnen zu haben und den Ehrgeiz hat, seine DWZ-Zahl zu steigern“, betont Bäuerle, der den sympathischen 40jährigen trainiert. ‚Lichtentals Zweitjüngster‘ sei auf einem guten Weg das Niveau eines Bereichsliga-Spielers zu erreichen. 

Zufrieden zeigte sich der SFL-Präsident mit den Partien von ihm zum Auftakt  des 6rundigen Turniers. In der 1. Runde musste Müller zwar gegen den Gernsbacher Shooting-Star Marlon Meier (momentane DWZ 1900) eine Niederlage einstecken, verlangte dem Murgtäler jedoch 60 Züge lang alles ab. Leichte Fehler seiner jungen Gegnerin von den SF Karlsruhe nutzte Müller in der 2. Runde gnadenlos aus. Am Morgen des Faschingssonntag kam der Lichtentaler Jungsenior hingegen nicht mit der Tarrasch-Verteidigung des Birkenfelders Niklas Leyendecker zurecht. Die Niederlage machte er dann wenige Stunden später mit einem Sieg über den erst 11 Jahre alten, aber talentierten Jugendlichen, Heinrich Grunert (SC München-Südost), wett und schob sich dadurch wieder ins Mittelfeld der 92 Teilnehmer/innen. 

„Wir halten die User auf dem Laufenden und drücken Sascha die Daumen, dass er als Hobbykoch in den restlichen zwei Runden das richtige Rezept auch gegen stärkere und gleichwertige Gegner findet“, so der SFL-Blogmaster abschließend. 

Lichtentals 'Jugendspieler' Sascha Müller

  

Freitag, 9. Februar 2018

Schachfreunde Lichtental ziehen Halbzeitbilanz



Fünf von neun Runden sind bislang in der Bereichsliga Süd 1 gespielt, Grund genug für Lichtentals 1. Vorsitzenden Ferdinand Bäuerle eine erste Bilanz zu ziehen. Mit einem 5:5 Punkteverhältnis sei man zwar im Soll, dank zwei Siegen und einem Unentschieden zuhause, von Auswärtsspielen kehrte man bislang hingegen mit null Punkten nach Hause zurück.

Noch würden zwar die Alarmglocken in Lichtental nicht schrillen, doch um sicher nicht abzusteigen, benötigt der Baden-Badener Multi-Kulti-Club  noch drei Punkte aus den restlichen vier Runden. Man trifft noch auf die beiden Tabellenletzten Ottenau und Ottenhöfen-Seelbach, die dennoch nicht zu unterschätzen seien, so Bäuerle. Wenige Chancen rechnet er sich jedoch gegen den Aufstiegsaspiranten SC Neumühl aus, der zudem in der vergangenen Saison die Kurstädter klar mit 5,5:2,5 schlug. Im letzten Spiel tritt das Lichtentaler Oktett im ‚Hotel Brückenhof‘ in Rastatt an und hofft bis dahin gesichert zu sein. 

Fest steht für den SFL-Team-Captain auf jeden Fall, dass er die Mannschaftsführung nach Saisonende in jüngere Hände geben wird. „Sieben Jahre Nervenkitzel sind genug, ich werde ja nicht jünger“, so der 63jährige, der künftig nur als Berater tätig sein will. Einen Nachfolger hat er schon ausgemacht, den er bis Mai auf die Herausforderung mit einem kleinen Kader das Maximale zu erreichen, vorbereiten will, denn Neuzugänge seien wie bei vielen anderen Schachvereinen nicht in Sicht.


Freitag, 2. Februar 2018

Rückblick auf den 5. Verbandsspieltag



Der SC Ottenhöfen-Seelbach holt den ersten Mannschaftspunkt, der SC Ottenau kommt unter die Räder, Renndörfler gewinnen gegen Lenderstädter, Appenweier beendet Negativserie und Neumühl verteidigt die Tabellenführung in der Bereichsliga Süd 1. So könnte man kurz den Ausgang des 5. Verbandsspieltages zusammenfassen. 


Zum Leidwesen der SF Lichtental konnte der SC Appenweier seine Bestbesetzung aufbieten, während die Kurstädter auf ihr Spitzenbrett Daniel Ackermann sowie Harald Braunagel und Guido Wehrle verzichten mussten. Man brauchte kein Prophet sein, den Spielausgang mit einer 5,5:2,5 Niederlage vorauszuahnen. Personalprobleme plagten an dem Sonntag auch den SK Ottenau, dem die Bühlertäler mit Ramadan Raka und Michael Bentz nicht den Hauch einer Chance ließen.


Spannender hingegen ging es in den Paarungen SC Neumühl – SC Rastatt und SC Iffezheim – Sasbach II zu, die ersten vier der Tabelle trafen hierbei aufeinander. Landesligaabsteiger Neumühl gewann mit 4,5:3,5 knapp gegen die Barockstädter und steuert mit 8:2 Punkten die Rückkehr in die dritthöchste Liga innerhalb des BSV an. Abgefahren ist der Aufstiegszug dagegen für die Reserve des Verbandsligisten Sasbach, die auf ‚schweren Boden‘ an der Iffezheimer Rennbahn traf und hauchdünn zwei Punkte des Gastgebern überlassen musste. Mit 7:3 Punkten übernahm nun das Oktett um Captain Bernhard Ast die Verfolgerrolle des Aufstiegsfavoriten Neumühl.  


Ein bisschen Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt keimt beim SC Ottenhöfen-Seelbach auf, der zuhause zu einem 4:4 gegen Hörden II kam. Um den 8. Tabellenplatz mit gegenwärtig 1:9 Zählern noch zu erreichen, wartet jedoch viel Arbeit auf die Verantwortlichen im Achertal.