Samstag, 15. Oktober 2016
Vorschau auf den 2. Verbandsspieltag in der Landesliga
Mit seiner letzten Prognose lag der SFL-Blogmaster beim Ausgang der Paarungen sehr gut, Grund genug für ihn, erneut in die große Kristallglaskugel zu schauen bzw. 'die Karten zu legen'. Auf seinem Weg zum Durchmarsch wird Emmendingen II die Punkte im LA8 gegen OSG Baden-Baden V gerne mitnehmen, die Frage ist nur die Höhe, die sich jedoch wohl an dem 6,5:1,5 Sieg gegen die Vimbis orientieren dürfte. In den ersten Runden hat fast traditionell Lahr II Personalprobleme, so dass die SVG Offenburg mit einem DWZ-Durchschnitt von ca. 2000 wohl nichts gegen den Stadtnachbarn anbrennen lassen wird. Spannend hingegen die Begegnung Neumühl - Gernsbach, die eigentlich eine Oddset-Remistendenz aufweist. Doch so richtig will 'Kaffeesatzleser' Ferdinand Bäuerle nicht an ein 4:4 glauben. Ganz nach dem Motto von Hans-Joachim Kulenkampffs Sendung 'Einer wird gewinnen' im Jahre 1964 schätzt Bäuerle den Ausgang der Paarung ein. Diese Saison treffen die Vimbis bereits in der 2. Runde auf die Reserve der SGR Kuppenheim, so dass man sich wohl nicht wie in der vergangenen Saison an allen acht Brettern auf Remis einigt. Ein Trugschluss wäre zur Heranziehung einer Prognose die Ergebnisse des 1. Verbandsspieltages. Die Knöpfestädter hatten ein leichtes Spiel gegen eine stark ersatzgeschwächte Lahrer Mannschaft (nur DWZ-Schnitt von 1655), während die Bühler auf eine Emmendinger Formation trafen, die mit einem Schnitt von 2114 in der Oberliga fast mithalten kann. "Kuppenheim traue ich momentan mehr Selbstvertrauen zu, knapper Sieg für Hatz & Co.!", so seine Meinung. Bliebe noch die Begegnung SF Baden-Lichtental - SK Oberkirch. Die Ortenauer brachten den Kurstädtern am 22. November 2015 die höchste Saisonniederlage bei. Dass alle ersten vier Bretter Niederlagen hinnehmen mussten (wohl einmalig in der 65jährigen Vereinsgeschichte), wurmt den SFL-Teamcaptain noch heute. Nach der unnötigen Auftaktniederlage gegen Aufsteiger Gernsbach stehen die Baden-Badener bereits etwas mit dem Rücken zur Wand. Mit einem 4:4 wäre man derzeit am Brahmsplatz zufrieden, so Bäuerle abschließend.
Donnerstag, 13. Oktober 2016
FM Hans Wiechert bei Deutscher Schnellschach-Meisterschaft
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"Ich habe heute die Bestätigung meiner Teilnahme an der Deutschen Schnellschach-Meisterschaft bekommen. Ich freue mich riesig auf den Event in Bretten, dass wird ein Highlight meiner Schachkarriere darstellen wird. Schon das bloße Dabeisein ist für mich eine große Ehre, egal wie es am Schluss ausgeht (bin eh nur Außenseiter und kann befreit aufspielen)", diese Zeilen schrieb FM Hans Wiechert am 2. Oktober an seinen Team-Captain mit der Bitte um Verständnis, dass er daher leider im wichtigen ersten Spiel gegen den SK Gernsbach fehlen wird.Das 30köpfige Teilnehmerfeld war sehr gut besetzt, was allein schon die Tatsache belegt, dass Vorjahressieger GM Roland Schmaltz nur Achter wurde. Mit von der Partie waren zahlreiche Spieler, die sich auf die Disziplin Schnellschach (15 Minuten und Incremet von 10 Sekunden) spezialisiert haben. Gewonnen hat das Turnier IM Matthias Dann, punktgleich (7 Punkte) mit IM Hagen Poetsch.
Eine ungünstige Auslosung erwischte der Lichtentaler Hans Wiechert, der in der 1. Runde gleich auf Marcel Harff (ELO 2340) traf und das Nachsehen hatte. Nach einem anschließenden Remis bescherte ihm der Computer mit GM Roland Schmaltz (ELO 2528) den nächsten Hammer. Mit einem Sieg und einem Remis in der 4. und 5. Runde stabilisierte sich Wiechert am 1. Turniertag und konnte noch gut gelaunt das Abendessen im Hotel Achat in Bretten genießen. Mehr drin für ihn wäre sicherlich am 2. Turniertag gewesen, doch das Schnellschach hat seine eigenen Gesetze und seine eigene Dynamik wie auch BSV-Präsident Uwe Pfenning betont. In den letzten vier Runden sprang leider nur ein Punkt heraus, so dass sich Lichtentals Spitzenspieler mit dem Motto 'Dabei sein ist alles' trösten musste.
"Wir sind stolz, dass mit Hans Wiechert erstmals ein Spieler in unserer 65jährigen Vereinsgeschichte an einer Deutschen Meisterschaft teilnahm", so SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Er freut sich freilich auch, dass Wiechert nun wieder in der Verbandsrunde zur Verfügung steht. Dann kann der Jungsenior seine Ausdauer und seine 'Knetleidenschaft' an einem der Spitzenbretter demonstrieren.
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| FM Hans Wiechert (Zweiter von rechts) bei der DSEM 2016 in Bretten. |
Montag, 10. Oktober 2016
Unnötige Niederlage gegen Gernsbach
Den Rundenauftakt hatten die Schachfreunde Lichtental sich anders vorgestellt. Statt eines Sieges gegen Aufsteiger SK Gernsbach kehrte das Qktett mit nur 3,5 Brettpunkten an den Brahmsplatz zurück. "Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, mit Ackermann, Wiechert und einem oder zwei Ungarn hätten wir gewonnen", so SFL-Teamcaptain Ferdinand Bäuerle. Doch ganz dem Motto 'Wenn, wenn, Fahrradkette' fehlten ihm vier Stammkräfte, die nicht zu kompensieren waren. Aufgrund von urlaubs-, beruflich- und krankheits bedingten Gründen, setzte sich die Mannschaft jeweils aus der Hälfte von Spielern der Ersten und der Reserve zusammen.
Frühzeitig bot der gesundheitlich angeschlagene SFL-Vorsitzende seinem Fotographenfreund Andrej Birg Remis an, dass dieser akzeptierte, zumal zu diesem Zeitpunkt bereits sich ein Sieg von Matthias Galla gegen Peter Brese an Brett 8 abzeichnete. Ein wenig zu forsch agierte Gyula Sviker, dessen Angriff sein Gegner souverän abwehrte und gewann. Aufgeben musste auch Alexander Ziv, der gegen den DWZ-stärkeren Alexander Hassenstein letzten Ende das Nachsehen hatte. Gewohnt konzentriert agierte Oliver Kertesz, der sich zurecht mit den schwarzen Steinen ein Remis gegen Stefan Rothfuß verdiente. Eine Schelte musste sich hingegen Hans Peter Wenzel zuvor von seinem Mannschaftsführer anhören lassen, der beim Stande von 3,5: 0,5 in ein Remis einwilligte, nachdem er wie im Pokalkmpf gegen Gernsbach in besserer Stellung nicht das Knock-Out fand. Für Ergebniskosmetik sorgten zum Abschluss des spannenden Kampfes die beiden Spitzenbretter mit Siegen.
Frühzeitig bot der gesundheitlich angeschlagene SFL-Vorsitzende seinem Fotographenfreund Andrej Birg Remis an, dass dieser akzeptierte, zumal zu diesem Zeitpunkt bereits sich ein Sieg von Matthias Galla gegen Peter Brese an Brett 8 abzeichnete. Ein wenig zu forsch agierte Gyula Sviker, dessen Angriff sein Gegner souverän abwehrte und gewann. Aufgeben musste auch Alexander Ziv, der gegen den DWZ-stärkeren Alexander Hassenstein letzten Ende das Nachsehen hatte. Gewohnt konzentriert agierte Oliver Kertesz, der sich zurecht mit den schwarzen Steinen ein Remis gegen Stefan Rothfuß verdiente. Eine Schelte musste sich hingegen Hans Peter Wenzel zuvor von seinem Mannschaftsführer anhören lassen, der beim Stande von 3,5: 0,5 in ein Remis einwilligte, nachdem er wie im Pokalkmpf gegen Gernsbach in besserer Stellung nicht das Knock-Out fand. Für Ergebniskosmetik sorgten zum Abschluss des spannenden Kampfes die beiden Spitzenbretter mit Siegen.
Sonntag, 9. Oktober 2016
Rabenschwarzes Wochenende für die Lichtentaler
"Wenn einem quasi eine Mannschaft ausfällt, sprich acht Spieler verhindert sind, dann bist Du ziemlich machtlos", sagt SFL-Teamcaptain Ferdinand Bäuerle. Mit nur sechs Spielern hatte erwartungsgemäß Lichtental II in Kuppenheim keine Chance und verlor wie im vergangenen Jahr mit 2,5:5,5. Unglücklich hingegen die am Ende knappe 3,5:4,5 Niederlage gegen Aufsteiger SK Gernsbach. Mehr in Kürze ....
Freitag, 7. Oktober 2016
Machbares Pokallos
Im Fall des Erreichens des Viertelfinales könnte mit den SF Sasbach, SGR Kuppenheim und den SF Hörden dann einer der drei Verbandsligisten warten, die sich wohl zuvor gegen Vimbuch, OSG und Rastatt durchsetzen dürften. "Lieber wäre uns natürlich wenn wir auf den Sieger zwischen Weitenung und Ottenhöfen-Seebach treffen würden, um dann unter den letzten Vier im Halbfinale zu sein", so das Credo von Dr. Hermann Rückleben abschließend.
Montag, 3. Oktober 2016
Vorschau auf den 1. Verbandsspieltag in der Landesliga
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Endlich geht sie los, die neue Saison startet am kommenden Wochenende und findet ihren Abschluss Mitte Mai 2017. Besonders spannend dürfte es in der Landesliga Süd 1 zugehen, die im Vergleich zur letzten Saison wesentlich stärker besetzt ist. Sieht man mal von der ambitionierten SVG Offenburg und dem Mittitelfavoriten Emmendingen II ab, hört man allenthalben bei den anderen acht Vereinen die Worte 'Ziel Mittelfeldplatz' und 'Klassenerhalt'.Schwer dürfte es der SC Neumühl am 1. Spieltag nach dem Abgang von Fabrizio Barbanera gegen den lokalen Nachbarn Offenburg haben, der sich mit Prof. Daniel Fischer /ELO 2042) hingegen verstärken konnte. Bezüglich des Ergebnisses prognostiziert der SFL-Blogmaster einen Sieg für die Offenburger. Auch die II. Mannschaft der SGR Kuppenheim dürfte bei guter Aufstellung gegen Lahr II sich die ersten beiden Punkte sichern. Ein langer 'Arbeitstag' erwartet die Vimbis, alleine bedingt durch die jeweils einstündige Hin- und Rückfahrt nach Emmendingen. Während die Bühler quasi seit einem Jahrzehnt in der gleichen Formation antreten, hat FM Christof Herbrechtsmeier aus dem SC Emmendingen in den letzten sieben (!) Jahren ausgehend von der Bezirksklasse einen Zweitbundesligisten geformt. Herbrechtsmeier, der gleichzeitig Team-Captain der zweiten Mannschaft ist, stehen - zumindest theoretisch - 15 Spieler mit einer ELO-Zahl über 2000 zur Verfügung. 'Kaffeesatzleser' Ferdinand Bäuerle erwartet das Setzen eines ersten Ausrufezeichens der Emmendinger Reserve. Schwierig hingegen sei die Einschätzung der Paarung SK Oberkirch - OSG Baden-Baden V, die seiner Meinung nach eine starke Remistendenz aufweise. Um den Spieltag abzurunden, bliebe noch das erneute Aufeinandertreffen des SK Gernsbach und den Schachfreunden Lichtental. Den Pokalfight hatten zwar die Kurstädter vergangenen Freitag gewonnen, doch nun wird man wohl auf eine wesentlich stärkere Besetzung der Murgtäler treffen. "Bin gespannt wie wir 'alten Säcke' uns gegen die Talentschmiede der Gernsbacher ins Spiel setzen", so Bäuerle abschließend.
Freitag, 30. September 2016
SF Lichtental im Pokal weiter
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| Das Duell der beiden Vereinsvorsitzenden. |
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