Mittwoch, 25. November 2015

Rabenschwarzes Wochenende (Teil 2) / Lichtentals Erste enttäuscht

Auch nach zwei Nächten Schlaf ist SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle noch verärgert über die Niederlage am Sonntag gegen den SK Oberkirch. "Vielleicht waren wir zu erfolgsverwöhnt die letzten Jahren über und müssen uns erst auf die stärkere Gegnerschaft einstellen", konstatiert er. Wenn man an 7 von 8 Brettern DWZ-mäßig besser aufgestellt sei, dürfe eine 2,5:5,5 Niederlage einfach nicht passieren. Doch man hatte es mit einer starken Mannschaft zu tun, die in den letzten Jahren stets vorne in der Landesliga mitspielte. "Was, die ersten vier Bretter von uns, haben alle verloren?", fragte ihn SFL-Ehrenvorsitzender Heinz Schmekenbecher, ungläubig. Es war einfach nicht der Tag der Lichtentaler, die sogar nach dreieinhalb Stunden mit 2:1 in Führung gingen (durch Sokerin und Ziv, bei einer Niederlage von Zipf). Doch dann mussten Vilmos Kubacsny, Hermann Rückleben und auch FM Hans Wiechert die Segel streichen. Bäuerle selbst rettete sich an Brett 6 in schlechterer Stellung noch ins Remis, ehe dann noch Top-Scorer Richard Huszar nach über fünfstündiger Spielzeit seinem Gegner gratulieren musste. "Zweifellos ein kleiner Rückschlag, aber kein Grund zur Panik", so der SFL-Teamcaptain abschließend, der hofft, dass seinen Mannschaftskameraden am kommenden Spieltag gegen den SC Rastatt eine Wiedergutmachung gelingt.

Nicht rauchende Colts, sondern rauchende Köpfe im Schachkeller von Dr. Muschtaki am vergangenen Sonntag.

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