Montag, 22. Januar 2018

Pokal-Aus für Hans Peter Wenzel

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Den Sprung ins Halbfinale des Bezirks-Einzelpokals verpasste am vergangenen Freitagabend in einem Nachholspiel Lichtentals Stammspieler Hans Peter Wenzel. Am Brahmsplatz hatte man die Hoffnung, dass es mit ‚HP‘ erstmals seit Jahren ein Lichtentaler Akteur schafft unter die ersten Vier zu kommen. Bereits in der 1. Runde in Weitenung waren Sascha Müller nach einer Niederlage gegen Oliver Kertesz und Ferdinand Bäuerle nach einem Remis gegen Bernd Walther und anschließendem Verzicht ausgeschieden.


Mit dem Kuppenheimer Jungstar Daniel Held-Scheuermann hatte der Jungsenior Hans Peter Wenzel einen schlagbaren Gegner zugelost bekommen, doch er kam in der Normalpartie nicht über ein Remis hinaus, so dass eine Schnellschachpartie über das Weiterkommen entscheiden musste. Schnellschach ist nicht ganz die Disziplin des Lichtentalers, jene des 16jährigen Daniel Held schon. Das Kuppenheimer Talent setzte sich dann auch erwartungsgemäß in einer 15-Minuten-Partie verdient durch und kann vom Einzug ins Pokalfinale träumen, wenn er die nächste Hürde nimmt. Eine hohe Hürde jedoch, denn schließlich wartet mit dem Ötigheimer Kolya Kühn Gegner, der in dem Match klarer Favorit ist.


„Tja schade, dass Hans Peter ausgeschieden ist, wir hätten uns für ihn gefreut, doch wichtiger ist, dass er in der Mannschaft seine Punkte holt und uns hilft die Bereichsliga Süd zu halten“, so abschließend Lichtentals Team-Captain Ferdinand Bäuerle.  

Bitteres Pokal-Aus für Hans Peter Wenzel.
  

Dienstag, 16. Januar 2018

Rückblick auf den 4. Verbandsspieltag

Statt Oliver Welke kommentiert SFL-Blogmaster Ferdinand Bäuerle den 4. Verbandsspieltag der Bereichsliga Süd 1.


Plötzlich ist wieder Spannung in der Bereichsliga Süd 1 drin. Dafür sorgte die Reserve des Verbandsligisten SF Sasbach, die den bisherigen Tabellenersten SC Neumühl mit 5:3 schlug. Die beiden Teams führen mit 6:2 Punkten die Liga an, gefolgt von vier Mannschaften mit 5:3 Points.

Ferdinand Bäuerle, der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental, freute sich zwar einerseits über ein 4:4 gegen den favorisierten SC Iffezheim, doch im Nachhinein ärgerte er sich über die unnötige Niederlage von Angel Zlatev an Brett 8. Seiner Meinung nach, wäre ein knapper Sieg des Multi-Kulti-Clubs drin gewesen. So nimmt man wegen dem schlechteren Brettpunktverhältnis gegenüber den anderen Vereinen nur den 6. Rang ein. „Sollten wir nicht größere Personalprobleme am 5. Spieltag gegen Appenweier haben, bleibt Zlatev zuhause“. Mit diesen Worten will Lichtentals Team-Captain ein Zeichen gegen die schnelle Spielweise des Bulgaren setzen. Am Brahmsplatz hofft man zudem, dass mit Hans Peter Wenzel ein erfahrener Spieler wieder zur Verfügung steht. Erfreut ist man, dass sich Neuzugang Sascha Müller immer besser entwickelt und trotz seiner niedrigen DWZ gegen stärkere Gegner sich wacker schlägt. Verlass sei zudem auf die ‚Mittelfeld-Achse‘ mit Alexander Ziv, Stefan Zipf, Harald Braunagel und Peter Brese.

Erwartungsgemäß setzte sich der SC Rastatt trotz Fehlen von Topspieler Nikolaus Sentef gegen den SC Ottenhöfen-Seelbach klar durch. „Das ist halt eine andere Liga wie die Bezirksklasse Mittelbaden, ohne deren Niveau zu schmälern“, so der Kommentar eines Experten. Wenngleich noch fünf Runden anstehen, neben Ottenhöfen-Seelbach müssen sich der SC Ottenau nach der deutlichen 6:2 Klatsche gegen Hörden II und der SC Appenweier nach der Niederlage gegen den SC Bühlertal Sorgen um den Verbleib in der Liga machen. Doch natürlich kann noch viel passieren. Bei den drei Abstiegskandidaten gilt es am 5. Spieltag (in zwei Wochen) nun zu punkten, Chancen sind da. Den Aufstieg in die Landesliga Süd 1 dürften jedoch hingegen wohl nur die beiden derzeit Erstplatzierten SC Neumühl und Sasbach II unter sich ausmachen, mutmaßen Beobachter. Spannend bleibt die Liga auf jeden Fall.  


Lichtentals erfolgreiche 'Mittelfeld-Achse'.

Montag, 15. Januar 2018

SFL - SC Iffezheim 4:4: Ein Match auf Augenhöhe

Nach über fünfstündiger Spielzeit trennten sich die Schachfreunde Lichtental und dem SC Iffezheim remis.



„Mit dem 4:4 können wir leben“, betonten gemeinsam die Mannschaftsführer der beiden Vereine Schachfreunde Lichtental und dem Schachclub Iffezheim. Remis endete auch die Partie der beiden langjährigen Funktionäre Ferdinand Bäuerle (SFL-Vorsitzender und Ex-BSV-Team-Captain) und Bernhard Ast (FIDE-Schiedsrichter und Bezirksturnierleiter) zum Auftakt eines letztendlich spannenden Matches in der Bereichsliga Süd 1 am 4. Verbandsspieltag. 

Nach einem weiteren Unentschieden zwischen Sascha Müller und Mladenko Jercic brachte Thorsten Heck an Brett 8 die Renndörfler in Führung. Lichtentals Bulgare Angel Zlatev spielte mal wieder zu schnell und bezog wegen der unnötigen Niederlage einen Rüffel seines Captains. Ihre leicht bessere Stellungen nutzten Lichtentals Spitzenbretter nicht aus, sowohl Daniel Ackermann als auch der Ungar Vilmos Kubascny kamen über ein Unentschieden gegen den starken Robert Elms und den erfahrenen Markus Ehrlacher anschließend nicht hinaus. Mit einem weiteren Remis ‚stabilisierte‘ Stefan Zipf das Zwischenergebnis von 2,5:3,5.

Trotz des Rückstandes keimte bei den Kurstädtern die Hoffnung auf, den Kampf noch knapp für sich zu entscheiden, da Peter Brese (Kasachstan) gegen den Iffezheimer John Schott eine Figur gegen einen Bauern mehr hatte. Brese tat sich jedoch schwer, gewann jedoch zur Freude seines Mannschaftsführers, so dass die Entscheidung in einer hin- und her wogenden Partie zwischen dem St. Petersburger Alexander Ziv und Sven Rosenau in einem ‚Foto-Finish‘ fallen musste. Nach über fünfstündiger Spielzeit rauchten dann die beiden Kontrahenten die Friedenspfeife zum gerechten 4:4 Ergebnis. 

Mit jeweils 5:3 Mannschaftspunkten belegen die beiden Ex-Landesligisten weiterhin Mittelfeldplätze in der Tabelle, verschlechterten jedoch ihre bisherigen Platzierungen, da die Konkurrenz zu Punkten kam. Primäres Ziel ist es an der Iffezheimer Rennbahn als auch am Brahmsplatz die vierthöchste Klasse innerhalb des Badischen Schachverbandes trotz Personalprobleme zu erhalten und dies dürfte wohl nach Meinung von Beobachtern kein Problem darstellen. Bereits in zwei Wochen haben die beiden Vereine die Möglichkeit in höhere Tabellengefilde vorzustoßen.