Freitag, 6. April 2018

BREAKING NEWS: Fünf Lichtentaler Spieler erkrankt



„Unsere Situation verschärft sich nun durch fünf Krankheitsfälle“, sagt SFL-Vorstandsassistent Sascha Müller, der kurzfristig die Aufgaben des SFL-Team-Captain wahrnimmt.  Physische und psychische Probleme machen derzeit einigen Spielern des Multi-Kulti-Clubs zu schaffen. „Fünf Stammspieler der I. Mannschaft sind derzeit in ambulanter oder stationären Behandlung“, erläutert Jürgen Besener, der 2. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental. Fraglich sei, ob Baden-Badener Ärzte es hinbekommen zumindest drei Spieler bis zum nächsten Match gegen den SC Neumühl wieder fit zu machen, bei zwei Spielern sei mit einem längeren Ausfall zu rechnen.

„Wir tun alles in unserer Macht stehende diesen größtenteils alleinlebenden Mitgliedern zu helfen, sei es durch Einkäufe, der Abholung von Medikamenten oder dem Transfer zu Ärzten“, so Besener. „Wir reden dabei nicht über harmlose Erkältungen, sondern um angeschlagene Gesundheit, die nicht von heute auf morgen beseitigt werden kann. Irgendwie ist es paradox, dass unsere ältesten Mitgliedern, die über 80 Jahre alt sind, noch sehr, sehr fit sind, mit dem Wohnmobil unterwegs sind, Ski fahren oder nach Fuerteventura fliegen“, so seine abschließenden Worte zu den Breaking-News. Man hoffe am Brahmsplatz auf baldige Genesung der Spieler und drücke die Daumen, dass es diesen von Tag zu Tag besser gehe.

Donnerstag, 5. April 2018

Wechselt Vincent Keymer an die Oos?



Diese Frage stellt sich nach dem großartigen Erfolg des erst 13jährigen Ausnahmetalents als Sieger des Grenke-Opens in Karlsruhe. Begeistert von seiner Spielweise zeigten sich die Lichtentaler Stammspieler Daniel Ackermann, Vilmos Kubacsny und Hans Peter Wenzel, die unter den Zuschauer weilten. Freilich wäre es illusorisch zu glauben, dass der vielleicht künftige Herausforderer von Weltmeister Carlsen, sich dem Multi-Kulti-Club im Osten Baden-Badens anschließt, sondern der OSG links der Oos. „Bereichsliga an Brett  1 wäre für den Jungen lächerlich, Super-Großmeister als Mannschaftskollegen können wir ebenso nicht bieten, ganz abgesehen von einem Antrittsgeld. Sein Trainer würde sich jedoch sicherlich bei uns wohlfühlen, zumal wir zwei Ungarn im Team haben“, so SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Er hofft, dass der junge  gebürtige Mainzer von den SF Deizisau zur OSG wechselt, Spieler beider Vereine tragen das Grenke-Trikot.


Einsetzen würde Bäuerle jedoch Vincent Keymer gerne, allerdings in einer anderen Version, als neuen Akteur am Klavier in seinem Baden-Badener Salon-Ensemble. „Wenn er am Piano Lieder aus den 20er und 30er Jahren genau so gut wie Schach spielen kann, würde er IM Lothar Arnold Konkurrenz am Flügel machen“. Ob das auch musikalisch begabte Talent mit dem Anteil aus dem ‚Hut rumgehen lassen‘ zufrieden sei, daran glaubt er ernsthaft nicht. Er freut sich abschließend, dass mit Keymer vielleicht nun jemand in die Fußstapfen von Mark Taimanov tritt, ein exzellenter Schach- und Klavierspieler zugleich. 

Vincent Keymer

Montag, 2. April 2018

Tabellenführer SC Neumühl zu Gast

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Noch sind es zwar drei Wochen hin, bis die Schachfreunde Lichtental den Tabellenführer der Bereichsliga Süd 1 am So. 22. April um 10.00 Uhr im ‚Alten Rathaus‘ erwarten, man macht sich dennoch bereits jetzt Gedanken wie man die schwierige Aufgabe gegen den Ex-Landesligisten SC Neumühl meistern kann. Mit einem 4:4 wäre man am Brahmsplatz schon zufrieden, doch einen Punktverlust können sich die Gäste nach der unerwarteten Niederlage am vergangenen Verbandsspieltag (gegen Bühlertal)  im Aufstiegskampf nicht leisten. 


„Wir erwarten eine Mannschaft in Bestaufstellung und sind klarer Außenseiter“, konstatiert Lichtentals Team-Captain Ferdinand Bäuerle im Vorfeld der Begegnung, zumal er die 5,5:2,5 Klatsche in der vergangenen Saison gegen den SC Neumühl in schlechter Erinnerung hat. Waren die Kurstädter noch früher für Überraschungen bekannt, so ist heutzutage keine Rede mehr davon. Durch Spielerabgänge und der damit verbundenen Reduzierung des Kaders, hat er bei der Aufstellung nicht mehr die Qual der Wahl, sondern kann nur froh sein, wenn er die mittlerweile gebildete ‚Stammformation‘ an die Bretter bekommt. 


„Da müssen wir schon einen Sahne-Tag erwischen, vor allem an den hinteren Brettern sollten wir endlich mal punkten“, sagt der sonst eigentlich für seinen Optimismus bekannten Ferdinand Bäuerle. Die Marschroute gibt er bereits vor: Agieren statt reagieren, aggressiv zu spielen, Figuren zu opfern, mit Gambits den Gegner überraschen und auf Kombinations- statt auf Positionsspiel zu setzen: Kein Caro-Kann oder ein Igelsystem. Ob die Rechnung letzten Endes aufgeht, wird mit Spannung von den Fans des Baden-Badener Multi-Kulti-Clubs erwartet.  

Lichtentals Mittelfeldachse