Montag, 12. März 2018

Nur Remis in Ottenhöfen

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Man war leicht favorisiert gegen das Team um Horst Lepold vom SC Ottenhöfen, am Ende sprang jedoch nur ein 4: 4 Mannschaftsremis nach über fünfstündiger Spielzeit heraus. Während die Achertäler in Bestbesetzung antreten konnten, mussten die Kurstädter auf ihre zwei Magyaren verzichten. Ausschlaggebend war erneut, dass man am letzten Brett keinen Punkt in der bisherigen Saison holte. Durch eine unnötige Niederlage gegen Ottenhöfens Nestor Husmann gingen die Gastgeber in Führung, ehe später Hans Peter Wenzel durch einen Sieg und Peter Brese sowie Daniel Ackermann mit jeweils einem Remis zum zwischenzeitlichen 2:2 ausglichen. Eine ordentliche Partie lieferte Lichtentals ‚Jüngster‘, der 40jährige Sascha Müller gegen den erfahrenen Manfred Decker, aber auch er musste die Friedenspfeife auspacken, wenngleich er eigentlich nur Filterzigaretten raucht.


Die Entscheidung musste somit an den Brettern 2-4 fallen. Verteidigungskünstler Ferdinand Bäuerle stabilisierte das Ergebnis und teilte wie im Vorjahr mit Eduard Braun den Punkt. Nicht einkalkuliert war hingegen die Niederlage des gebürtigen St. Petersburger Alexander Ziv gegen den Bulgaren Kyamuran Mestan. Verlass war jedoch erneut auf Stefan Zipf, der eine Ungenauigkeit seines Gegners ausnützte und durch einen Sieg zumindest das 4:4 sicherstellte.

It's cool Baby: Lichtentals erste Bretter spielten remis gegen Andreas Manz und Eduard Braun, zwei erfahrene Spieler des SC Ottenhöfen.

Nach dem 7. Verbandsspieltag nehmen die Schachfreunde Lichtental nun den 8. Tabellenplatz ein, allerdings alles andere als ein Ruhekissen. „Wenn es blöd läuft, zieht Ottenau an uns vorbei und wir haben noch zwei schwere Spiele“, konstatiert Lichtentals Team-Captain Ferdinand Bäuerle, der sich dennoch freute, schließlich sei der Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft bestens. „Wir verlieren zusammen, spielen 4:4 oder gewinnen, bei uns gibt es keine Einzelkritik, jeder versucht sein Bestes zu geben“, so der SFL-Präsident abschließend, der jedoch hofft in den beiden noch ausstehenden Runden zwei Punkte mit dem Multi-Kulti-Team zu holen und damit auf der sicheren Seite in der Bereichsliga Süd 1 zu sein. 


Nicht geschmeckt haben ihm die Ergebnisse der anderen Paarungen am 7. Verbandsspieltag, doch dazu will er sich näher in einem Rückblick am kommenden Mittwoch äußern. Klicken lohnt sich also!

Über fünf Stunden kömpften die Bretter 3 und 4 um letztendlich ein leistungsgerechtes Mannschaftsremis zu erreichen.

Montag, 5. März 2018

Schachfreunde Lichtental in Ottenhöfen zu Gast


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„Das ist ein ganz netter Verein“, Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle kommt fast ins Schwärmen über den SC Ottenhöfen-Seebach. Doch am kommenden Sonntag, den 11. März, muss er zumindest für sechs Stunden die Sympathie für die Achertäler bei Seite legen. Es steht ein wichtiges Duell im Kampf um den Abstieg in der Bereichsliga Süd 1 bevor und will man nicht durchgereicht werden, müssen die Kurstädter auswärts zwei Punkte holen. Die Baden-Badener sind zuversichtlich,  man ist bislang in den letzten zehn Jahren ungeschlagen aus den Matches hervorgegangen. 


Zu unterschätzen ist das Oktett um Horst Lepold jedoch nicht, sie glauben trotz 1:11 Punkten noch daran die Klasse zu halten. Zweifelsohne sind die Lichtentaler jedoch nach den Niederlagen gegen Appenweier und Ottenau momentan etwas angeschlagen, auch was die Gesundheit von zwei Stammspielern betrifft. „Die Tabellensituation haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagt der SFL-Team-Captain unverblümt, der auch keinen Hehl daraus macht, mit vier Remisen und zwei Niederlagen eine schlechte Saisonbilanz bislang zu haben.  Man erwartet ein Duell auf Augenhöhe an acht Brettern, Ausgang ungewiss, die Tagesform der einzelnen Spieler wird wohl für die Weichenstellung sorgen in welche Richtung es geht, ins Mittelfeld oder auf einen Abstiegsrang. 


Situationspanik kommt jedoch am Brahmsplatz noch nicht auf, schließlich seien es noch drei Spieltage, in denen viel passieren könne. Über den Ausgang des Abstiegskampfes informiert der beliebte SFL-Blog aktuell am Sonntagabend incl. Fotos. Klicken lohnt sich also!


Die Mestans sind die Stütze des SC Ottenhöfen-Seebach.

Donnerstag, 1. März 2018

Rückblick auf den 6. Verbandsspieltag


Zwei hohe 6:2 Siege, ein 5,5:2,5 Sieg, ein knapper 4,5:3,5 Sieg und ein 4:4 prägten den sechsten Verbandsspieltag der Bereichsliga Süd 1 am vergangenen Sonntag. Erwartungsgemäß stand Tabellenschlusslicht Ottenhöfen-Seelbach in Bühlertal vor einer hohen Hürde, die nicht erklimmt werden konnte. Neben Bühlertal landete auch der SC Appenweier einen 6:2 Sieg, der von den immensen Personalproblemen des SC Iffezheim profitierte. Die Renndörfler traten stark ersatzgeschwächt an, in besserer Besetzung wäre sicherlich mehr drin gewesen.


In voller Fahrt zur Rückkehr in die Landesliga präsentierte sich der Aufstiegszug des SC Neumühl bei Hörden II. Mit dem 5,5:2,5 Erfolg führt man nach wie vor die Tabelle an und ist auf dem besten Weg zur Meisterschaft - oder anders in Zeiten der Winterolympiade gesprochen - auf dem Weg zu Gold. Für Sasbach II und den SC Rastatt könnte es noch höchstens noch für Silber oder Bronze reichen, nachdem sich die beiden Teams 4:4 trennten wie der SFL-Blogmaster Ferdinand Bäuerle richtig prognostiziert hatte.


Optimistisch hingegen war er als SFL-Team-Captain hinsichtlich eines Erfolges seiner Mannschaft gegen den SC Ottenau. Bislang holten die Baden-Badener 5:1 Punkte zuhause, doch die Kurstädter hatten einen rabenschwarzen Tag und unterlagen den Murgtälern mit 4,5:3,5. Plötzlich sitzt das Abstiegsgespenst dem Multi-Kulti-Club im Rücken, was zweifelsohne für Unruhe am Brahmsplatz sorgt. „Vielleicht habe ich falsch aufgestellt“, hadert Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Nun gelte es am 7. Verbandsspieltag zumindest einen Punkt im weiteren Abstiegsduell gegen Ottenhöfen-Seelbach zu holen, um nicht noch mehr weiteres Terrain einzubüßen. Man hofft nicht die Parallele wie in der vergangenen Saison zu erleben, als man nach vier Spieltagen gut dastand und dann der Einbruch kam, der zum Abstieg führte. Mit dem SC Neumühl und dem SC Rastatt erwarten zudem den Traditionsverein in den letzten beiden Runden schwere Aufgaben.