Dienstag, 19. März 2019

Schachfreunde Lichtental trauern um Werner Graus

Ein Nachruf


Gestern erreichte mich die schmerzliche Nachricht, dass unser langjähriger Schachfreund Werner Graus am Sonntag, den 10. März,  im Alter von nur 58 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb.  Es fällt mir schwer den Verlust eines lieben Menschen in Worte zu fassen, der über drei Jahrzehnte lang aktiver Spieler der Schachfreunde Lichtental war. 

„Wenn ich sterben sollte, informiere bitte den 1. Vorsitzenden Ferdinand Bäuerle“, sagte er wenige Tage vor seinem Tod zu seiner Lebensgefährtin Brigitte Verliebter, die er vor 15 Jahren kennen- und liebgelernt hatte. Bei einer Routineuntersuchung im Dezember erstellten die Ärzte die Diagnose Darmkrebs, eine nahezu unheilbare Krankheit, von der immer mehr Mitbürger betroffen sind. Werner Graus, ein Kämpfer am Schachbrett, hatte seinen letzten Kampf verloren, der Gegner ließ kein Remis zu und ihm keine Chance. 

Das königliche Spiel begeisterte ihn von der Jugendzeit an. Einzelturniere waren nicht sein Ding, er stellte sein Können stets der Mannschaft zur Verfügung. So trug er 1984 mit dazu bei, dass Lichtental in die Bezirksklasse aufstieg, Mitte der 90er Jahre konnte er gemeinsam mit sieben Mannschaftskameraden mit dem Aufstieg in die Landesliga Mittelbaden/Ortenau erstmals Vereinsgeschichte schreiben. Über 35 Jahre blieb Werner Graus seinem Verein treu, in Höhen und Tiefen. Stete Einsatzbereitschaft, Kampfgeist und Zuverlässigkeit in der I. und II. Mannschaft, waren nur drei von vielen Attributen, die ihn auszeichneten. 

Werner Graus war ein Mann mit Charakter. Ihm haben wir es auch zu verdanken, als er im Jahre 1993 als 1. Vorsitzender sich dafür einsetzte, dass der Traditionsverein den Gedanken an eine Fusion mit einem anderen Schachverein Baden-Badens verwarf. Mehrere Jahre begleitete er später die Position des Kassenwarts ehrenamtlich.


Du wirst im Himmel auf Deine Schachfreunde runterblicken, wir blicken zu Dir auf. Du wirst uns unvergesslich bleiben!

In Memoriam

Ferdinand Bäuerle
1. Vorsitzender der Schachfreunde Lichtental

Jürgen Besener
2. Vorsitzender der Schachfreunde Lichtental

Heinz Schmekenbecher
Ehrenvorsitzender der Schachfreunde Lichtental

R.I.P. Werner Graus

Mittwoch, 6. März 2019

Rückblick auf das Faschings-Blitzturnier

Nach dem Oktoberfest- und dem Halloween-Blitzturnier, veranstalteten die Schachfreunde Lichtental in der 5. Jahreszeit ein Faschings-Blitzturnier, das ebenso allen Teilnehmern viel Freude bereitet hat. Verdienter Sieger wurde mit 9 aus 10 Evgenij Mrinski, der einen von Dr. Mustafa Muschtaki gestifteten Pokal in Empfang nehmen konnte. Mit zwei Flaschen Prosecco vom Weingut Emil Kopp konnte der Ex-Lichtentaler Richard Huszar zuhause auf seinen zweiten Platz anstoßen. Über den Seniorenpreis, eine 30minütige Kutschfahrt durch die Lichtentaler Allee, gesponsert von Kutsche Baden-Baden, freute sich SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Bester Jugendlicher wurde Kevin Hatzenbühler vom Bundesligisten OSG Baden-Baden im gut besetzten Feld.

Die Lichtentaler Närrin Christa Wiener gratulierte dem Turniersieger Evengij Mrinski.

Freitag, 1. März 2019

Evgenij Mrinski gewinnt Lichtentaler Faschingsblitzturnier

  Während am Schmutzigen Donnerstag die Narren und Närrinnen hinter dem Alten Rathaus in Lichtental ihre traditionelle Straßenfastnacht feierten, ging es zwei Stockwerke höher um narri, narro auf 64 Feldern. Die Schachfreunde Lichtental hatten zu einem 10rundigen Blitzschachturnier eingeladen, bei dem es galt binnen nur fünf Minuten seinen Gegner zu besiegen.
 
Das gut besetzte Turnier gewann nach zehn Runden Evengij Mrinski vom Bundesligisten OSG Baden-Baden. Auf Rang 2 kam Richard Huszar vom SC Ötigheim, momentan bester Verbandsliga Süd-Spieler. Mehr in Kürze. 
 
 

Dienstag, 26. Februar 2019

BREAKING NEWS: Die BSV-Vorstandsnarren sind los


„Ich wusste bislang gar nicht, dass Viernheim, Mannheim, Neuenbürg und Niefern-Öschelbronn zu den Faschingshochburgen in Baden gehören“, amüsiert sich Ferdinand Bäuerle, der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental. Ihn hatte gestern ein Einschreiben des BSV-Präsidenten Prof. Dr. Uwe Pfenning und Grünen-Politiker erreicht, in dem viele Dinge falsch dargestellt wurden. In diesem Schreiben wurde der §20 der BSV-Satzung zitiert und darauf verwiesen, man könne das Schiedsgericht des BSV anrufen. Tja, und BSV-Prinz setzte noch einen drauf: „Als Präsident des BSV erkläre ich, dass im Zuge eines Gnadengesuchs das Schiedsgericht gebeten wird, auf eine Gebühr zu verzichten, um ein faires Verfahren und das Anhören der ‚Gegenseite‘ zu ermöglichen“.

„Wenn wir so was lesen wie ‚Gnadengesuch‘ und ‚Anhören‘, diese juristischen Ausdrücke gehen uns aber so was auf den Geist“, echauffiert sich die SFL-Vorstandschaft. Jetzt feiere man erstmal im Osten Baden-Badens die närrischen Tage. Sicherlich sei der Knatsch mit dem BSV am Aschermittwoch noch lange nicht vorbei, hört man am Brahmsplatz. Mehr in Kürze, klicken lohnt sich! 

Helau SF Lichtental, alaaf BSV!


Samstag, 19. Januar 2019

Lichtentaler starten beim Achertalpokal

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"Es ist immer ein sehr nettes, familiäres Turnier", betont SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Die Rede ist vom Achertalpokalturnier in Ottenhöfen-Seebach, das in diesem Jahr vom 14. - 17. März gar sein 25jähriges Jubiläum hat. Rund 30 Teilnehmer werden wohl in 5 Runden nach CH-System um Pokal, Geld- und Ratingpreise und Platzierungen kämpfen. Haushoher Favorit ist heuer Thilo Ehmann mit einer DWZ von 2343.

Mit von der Partie werden auch neben Ferdinand Bäuerle die Ex-Lichtentaler Hans Peter Wenzel und Sascha Müller sein, die gut befreundet sind. Den Seniorenpreis vom vergangenen Jahr möchte der kürzlich 64 Jahre alt gewordene SFL-Präsident verteidigen, Wenzel und Müller legen sich für einen Ratingpreis ins Zeug. Besonders in sich, haben es traditionell die Doppelspieltage am Wochenende, wo Konzentration, Ausdauer und Stehvermögen gefragt ist.

Wir werden hier an dieser Stelle über den Turnierverlauf dann aktuell berichten, klicken lohnt sich.

Sascha Müller und Ferdinand Bäuerle gehen beim Achertalpokalturnier an den Start.

Dienstag, 8. Januar 2019

Aktuell: BSV rudert zurück



Wie sagte schon Tartakower: Die Drohung ist stärker als die Ausführung. Recht hatte er, wie ein junges Beispiel den Beweis hierfür liefert. Der letzte Post auf dem beliebten SFL-Internetportal hatte für Aufsehen gesorgt, bei sehr viel Zugriffen (über 300 am vergangenen Wochenende) und Solidaritätsbekundungen. Daraufhin korrigierte BSV-Schatzmeister Jürgen Dammann in der Rubrik BSV-Mitgliederverwaltung den derzeitigen Status des 67jährigen Baden-Badener Traditionsvereins in ‚abgemeldet‘. „Mit dem Ausdruck können wir leben“, sagt Lichtentals Präsident Ferdinand Bäuerle. „Die Formulierung ‚Verein aufgelöst‘ hat zu einer großen Verunsicherung und Verwirrung unter Freunden, Fans, aber auch Förderern lokal, regional und überregional geführt“. 

‚Noch piepst die Leiche‘, war das Motto des legendären Emil Josef Diemer. Dies gelte auch am Brahmsplatz, konstatiert Ferdinand Bäuerle, der hofft in kleinen Schritten den Verein spielerisch und finanziell aus der Talsohle zu bringen. Man sei zwar abgemeldet und pausiere eine Saison, sicherlich dürfte man aber die SFL nicht abschreiben, so sein abschließendes Statement. 

Tartakower: Die Drohung ist stärker als die Ausführung.