Montag, 25. Februar 2013

Vorschau auf den 7. Verbandsspieltag

Die Schachsaison 2012/2013 geht allmählich auf die Zielgerade. Am kommenden Samstagabend, 2. März,  steht der 7. Verbandsspieltag der Bezirksklasse und den unteren Ligen an. In den fünf Paarungen dürfte es wohl zwei ungleiche Duelle geben. Um weiterhin ein Wort um den Aufstieg mitzusprechen, wird der SC Ötigheim in Vimbuch um jeden Brettpunkt kämpfen und dürfte einen klaren Sieg mit nach Hause nehmen. Klar favorisiert ist zudem die erste Mannschaft des SC Weitenung zuhause gegen Tabellenschlusslicht Ottenau. Offen sieht der SFL-Blogmaster hingegen das Lokalduell zwischen Kuppenheim III und Rössl Muggensturm bei leichtem Vorteil des Teams um Patrick Kühn und Fadil Gashi. Zwei Punkte benötigen dringend momentan die SF Oos, um den 8. Tabellenplatz zu verlassen. Im Westen der Kurstadt empfängt man die Reserve des Landesligisten Sasbach, eine spielstarke Mannschaft, die mit 6:6 Punkten ein ausgeglichenes Konto aufweist und in der 5. Runde Tabellenführer Iffezheim II ein Remis abknöpfte. Sollten Damien Diebolt und Robert Schaaf an Brett 1 und 2 sowie Heinz Heiss und Eugen Schmidt an Brett 7 und 8 antreten, sollte wohl minimum ein Mannschaftspunkt dabei herausspringen, sind sich Beobachter einig.

Das Augenmerk der Schachfreunde lokal und regional richtet sich hingegen auf das Top-Spiel zwischen den beiden führenden Mannschaften der Bezirksklasse. Die Schachfreunde Lichtental empfangen zuhause Iffezheim II, den letztjährigen Meister. "Ich bin ganz der Meinung von Christian Dettweiler, dem Web-Kommentator der Renndörfler, eine der beiden Mannschaften wird Federn lassen müssen", sagt SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Die Frage sei nur wer. Man habe Respekt, aber keine Angst, hört man von den Verantwortlichen im Osten Baden-Badens."Ganz im Sinne der legendären Spielbank in Baden-Baden setzen wir auf Paroli", so Bäuerle abschließend, der hofft, dass es keine kurzfristigen Spielerausfälle gibt.

Wer wird Federn lassen am 7. Verbandsspieltag?

Sonntag, 24. Februar 2013

Im Osten geht die Sonne auf

.... und im Westen geht sie unter. Einen Platz an der Sonne haben momentan die Schachfreunde Lichtental, die mannschaftspunktgleich mit Iffezheim II die Tabelle der Bezirksklasse Mittelbaden anführen. Eng geht es in dieser Liga bei der Vergabe der beiden Aufstiegsplätze in die Bereichsklasse zu, vier Vereine sind diesbezüglich im Rennen. Eine Vorentscheidung diesbezüglich dürfte am kommenden Samstagabend (2. März) fallen, wenn die Schachfreunde Lichtental zuhause den Kontrahenten Iffezheim II zum Spitzenspiel empfangen. In der vergangenen Saison trennten sich beide Mannschaften unentschieden, die Renndörfler wurden Meister und die Kurstädter stiegen nur dank dem Rückzug von Durmersheim II nicht in die Kreisklasse A ab.

Und heuer? "Das Remis im vergangenen Jahr dient nicht als Grundlage einer Prognose für das diesjährige Aufeinandertreffen", betont SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Sein damaliger Gegner Mladenko Jercic an Brett 2 spielt aktuell an Brett 6 oder 7, auch was den DWZ-Durchschnitt des Teams anbelangt, legten die Iffezheimer ca. 200 Punkte gegenüber der Saison 2011/2012 zu. Gut, ok, auch die Baden-Badener haben aufgerüstet und sehen sich somit auf Augenhöhe. "Vielleicht haben wir einen kleinen Vorteil", sagt SFL-Manschaftsführer Jürgen Besener. "Zum einen hat man an der Rennbahn Iffezheim Sorgen mit dem Klassenerhalt der I. Mannschaft in der Verbandsliga Süd, zum anderen ist die Mannschaftsaufstellung des Teams um Markus Ehrlacher leichter auszurechnen, im Gegensatz zu uns", so der gebürtige Berliner.

Erstmals äußerte sich auch SFL-Ehrenvorsitzender Heinz Schmekenbecher zum Thema Aufstieg. "Zu Beginn der Saison war das Ziel Klassenerhalt. Nun spielen wir plötzlich überraschend vorne mit. Wenn es mit dem Aufstieg klappen sollte, hätten wir nichts dagegen, da nahezu alle Spieler lieber sonntagmorgens spielen, zudem könnte dann auch Harald Braunnagel ans Brett gehen, der samstagabends arbeiten muss". Bis dahin sei es jedoch noch ein dorniger Weg, so Schmekenbecher, der in mittlerweile 57 Jahren die Höhen und Tiefen der Schachfreunde Lichtental erlebt hat. Im Osten Baden-Badens hofft man, dass nicht nur täglich die Sonne aufgeht, sondern man am Ende der Saison weiterhin ein Platz an der Sonne der Tabelle in der Bezirksklasse Mittelbaden inne hat.

 


Freitag, 22. Februar 2013

Peter Sautner fällt aus

"Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung", sagt SFL-Mannschaftsführer Jürgen Besener, der beim Top-Spiel gegen Iffezheim II am 2. März auf Peter Sautner krankheitsbedingt verzichten muss. Bislang kam der sympathische Deutsch-Russe zwar nur einmal rotationsbedingt in dieser Saison zum Einsatz (er gewann souverän  gegen Gerhard Herma, SC Vimbuch), aber gerade gegen die Renndörfler sollte er am 7. oder 8. Brett für einen Punkt wie im vergangenen Jahr sorgen. So dürfte wohl Peter Korb oder Ewald Beile ins Team rücken, die ihre bisherige Bilanz verbessern wollen.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Rückblick auf den 6. Verbandsspieltag

"Iffezheim grüßt in der Bezirksklasse von ganz oben", schreibt aktuell Christian Dettweiler als Kolumnist auf der Homepage der Renndörfler. Recht hat er, allerdings nur mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor den Schachfreunden Lichtental. Deren Blogmaster hatte im Vorfeld den SF Oos ein Unentschieden gegen die Reserve des Verbandsligisten zugetraut. Seiner Meinung hätte dies auch klappen können, doch leider fehlte den Baden-Badener Eugen Schmidt, der mit 4 aus 4 der erfolgreichste Spieler der SF Oos in dieser Saison ist. So musste sich das Team um Reiner Jung mit 5:3 geschlagen geben und verschlechterte sich dadurch auf den 8. Tabellenplatz. Dahinter befinden sich wie eine Runde zuvor Vimbuch II (6:2 Niederlage gegen Rössl Muggensturm) und Ottenau II (5,5:2,5 Niederlage gegen Kuppenheim III).

Durch einen knappen 4,5:3,5 Sieg über Sasbach II sitzt plötzlich auch der SC Weitenung den drei Erstplatzierten im Genick. Trotz dieser Niederlage dürfte für die Lenderstädter der Klassenerhalt außer Frage stehen. Schwer wird es wohl für Vimbuch II und Ottenau II die Klasse zu erhalten, so die nahezu einhellige Meinung von Beobachtern.

Mit einem knappen 4,5:3,5 Auswärtserfolg in Ötigheim, überraschten die Schachfreunde Lichtental die Liga. "Unsere Spieler gehen gegenüber der vergangenen Saison die Partien ruhiger an und gehen konzentrierter ans Werk", erläutert SFL-Ehrenvorsitzender Heinz Schmekenbecher, der dennoch vom 'Höhenflug' der Mannschaft überrascht ist. "Das Schöne ist, dass wir nun ein größeres Spielerreservoir haben und nicht ein Brett wie in der Vergangenheit freilassen müssen", freut sich auch SFL-Mannschaftsführer Jürgen Besener. Auf die Frage hin, wie es denn mit einem Aufstieg in die Bereichsklasse aussehe, gibt sich Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle noch zugeknöpft. "Wir haben noch gegenüber den anderen Aufstiegsaspiranten das schwerste Restprogramm, jetzt gilt es erstmal einen Punkt gegen Iffezheim II im Top-Spiel am 2. März zu holen, dann reden wir weiter", so Bäuerle abschließend.




Sonntag, 17. Februar 2013

Nachschlag zum Top-Spiel

"Aus dem Jungen kann was werden", sagte Lichtentals Spitzenspieler Daniel Ackermann nach der Partie gegen das Ötigheimer Talent Kolja Kühn. Schwerer als erwartet tat sich der Latein- und Griechisch-Dozent am ersten Brett gegen den Shooting-Star, letzten Endes 'überrumpelte' er ihn jedoch mit einem taktischen Opfer. So sehr man sich in der Volksschauspielgemeinde über die Entwicklung von Kolja freut, um so mehr fürchtet man einen Wechsel von ihm zur OSG Baden-Baden zu Beginn der Saison 2013/2014.

Auf einem guten Weg: Kolja Kühn (1. Brett SC Ötigheim)
Um den erst 13jährigen zu halten, will man zurück in die Bereichsklasse. Mit der knappen Niederlage gegen die Schachfreunde Lichtental wurden die Aufstiegsambitionen zwar ein wenig gedämpft, doch dürften die Ötigheimer letzten Endes wohl das Podest erreichen, so jedenfalls die Prognose vom SFL-Vorsitzenden Ferdinand Bäuerle.

Eine nette Anekdote im Verlauf des Top-Spiel der Bezirksklasse am 6. Verbandsspieltag will der Blogmaster den Usern nicht vorenthalten. Kurz vor Schluss der Begegnung sprach ihn ein Kiebitz an und meinte: "Habt ihr schon gegen Lichtental gespielt, die sind stark". "Sorry, wir sind Baden-Lichtental, danke für die Blumen", so Bäuerles trockener Kommentar. 


Wechselbad der Gefühle

Wie es Beobachter erwartet hatten, war das Top-Spiel der Bezirksklasse zwischen dem SC Ötigheim und den Schachfreunden Lichtental am 6. Verbandsspieltag spannungsgeladen. Den Anfang machte SFL-Ehrenvorsitzender Heinz Schmekenbecher mit einem glücklichen Remis gegen Eugen Braun nach ca. zwei Stunden Spielzeit. Auch Jürgen Besener rauchte mit seinem Gegner die Friedenspfeife. Nach einem Sieg der Ötigheimer an Brett 6 glich Lichtentals Neuzugang Peter Brese zum 2:2 aus. Lange spielte der Shooting-Star Kolja Kühn gegen Daniel Ackermann mit, musste sich dann aber dem Baden-Badener Stadtmeister von 2011 geschlagen geben. Rolf Hoppenworth verwertete anschließend seinen Materialvorteil über Bernd Kölmel und brachte die Kurstädter mit 4:2 nach vorne. "Alexander Ziv war 'Man of the Night'", so SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle, der neben dem St. Petersburger dessen Endspiel gegen Marcus Wormuth verfolgte. Mit einem Remis sorgte Ziv dann für die 4,5:2,5 Führung und damit für zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Bereichsklasse. Der SFL-Blogmaster ärgerte es dann zwar noch, dass er durch einen Fingerfehler unnötig seinem ehemaligen Durmersheimer Vereinskameraden Sepp Elsland einen Punkt schenkte, doch durch den unerwarteten Erfolg der Mannschaft nahm er es gelassen.

Weitere Details lesen Sie morgen an dieser Stelle, klicken lohnt sich.

Peter Brese (vorne rechts), der Lichtentaler Neuzugang, glich zum wichtigen 2:2 aus.

Breaking News: Schachfreunde Lichtental gewinnen in Ötigheim

Mit einem knappen, aber verdienten 4,5:3,5 Sieg gegen den vormaligen Tabellenführer SC Ötigheim, mischen die Schachfreunde Lichtental überraschend nach wie vor in der Bezirksklasse Mittelbaden vorne mit und sind derzeit auf einem Aufstiegsplatz. Mehr in Kürze ....