Dienstag, 10. Juli 2018

Transfermarkt abgeschlossen



Der 30. Juni ist jährlich der Termin, um als aktiver Spieler zu einem anderen Verein zu wechseln. Ein Blick in die aktuellen Ummeldungen zeigt erneut wie hoch die Vereinstreue ist. Spontan ins Auge springt bei der Betrachtung von gewechselten Spielern auf der BSV-Mitgliederverwaltungsliste vor allem FM Hans Wiechert, der nach einem Jahr bereits wieder die SGR Kuppenheim in Richtung Untergrombach verlässt. Für die Überraschung im Schachbezirk Mittelbaden dürfte der SC Weitenung gesorgt haben, dem sich der Baden-Badener Toni Balzert angeschlossen hat und dadurch die Blumendörfler ihr Image als ‚Fahrstuhlmannschaft‘ korrigieren werden. Traurig dürfte man hingegen in Bühlertal nach dem Weggang von Arnd Braun sein, von Beruf aus Bezirksschornsteinfeger und Glücksbringer.

„Schade, dass es im Deutschen Schachbund nicht möglich ist, einen Spieler eines anderen Vereins für ein Jahr auszuleihen (und dies noch während der Saison), so wie beim Fußball“, scherzt Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Ein Problem sieht er auch in Großstädten, in denen sich Zuziehende aus anderen Regionen zuerst dem mitgliederstärksten Verein anschließen. Beispiele hierfür sind die KSF in Karlsruhe, die OSG Baden-Baden, der SK Heidelberg-Handschuhsheim, Freiburg-Zähringen und der Hamburger Schachverein. 

Wir werden die User auf dem Laufenden halten. 

Mittwoch, 4. Juli 2018

Hoffnungsschimmer



"Vielleicht packen wir es doch noch eine Mannschaft in der Bezirksklasse antreten zu lassen", sagt SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Die Hoffnung beruht auf Sascha Milenkovic, der mit vier Landsleuten sprechen will, für die Lichtentaler kommende Saison zu spielen. Wir reden jedoch von Spielern um die 1500 DWZ. Sicher ist jedenfalls eines, dass Ackermann, Kubasny, Ziv, Zipf, Bäuerle, Brese und Zlatev spielen würden. Man will auf jeden Fall den Traditionsverein im Osten Baden-Badens retten. Mehr in Kürze ....

Montag, 25. Juni 2018

Dunkle Wolken über Lichtental/SFL vor dem Aus?



„Zwei Spielerabgänge und Liquiditätsprobleme fordern uns zum Handeln auf“, sagt Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Mit dem reduzierten Kader mache es kaum Sinn in der Bezirksklasse zu starten, da man ein oder zwei Bretter freilassen müsse, Neuzugänge seien nicht in Sicht.  Dies ist auch die Meinung seines Vorstandskollegen Jürgen Besener der über zwei Jahrzehnte Höhen und Tiefen am Brahmsplatz erlebte und auch selbst nicht mehr so sehr Feuer und Flamme für das königliche Spiel ist. 

„Von einem Rückzug in die Kreisklasse, bis hin zur Abmeldung beim BSV, eine einjährige Pause oder gar eine Vereinsauflösung, alles ist drin“, sinniert der langjährige SFL-Team-Captain. Er versuche zwar den Traditionsverein im Osten Baden-Badens zu erhalten, doch momentan sehe er kein Licht am Ende des Tunnels. So wie es derzeit aussehe, werde man ab dem 30.6. wieder zu den kleinsten Schachvereinen Deutschlands gehören. Bis zu diesem Termin will er mit den noch verbleibenden Spielern abklären, ob sie abgemeldet werden wollen, um bei einem anderen Verein zum Einsatz zu kommen oder sie mit ihm vier bis fünf  Freundschaftsspiele gegen Clubs in Baden, dem Elsass, der Pfalz und in Württemberg machen wollen.  „Da holen wir uns ein Baden-Württemberg-Bahnticket, spielen Schach, machen uns einen schönen Tag und lernen neue Schachfreunde kennen“, so Bäuerle. 

„Was machst Du denn, wenn ihr keine Verbands- und Pokalspiele mehr spielt, der Schachclub ist doch Dein Lebenselixier“?, fragte ihn eine gute Freundin kürzlich. `,Lebe geht weiter‘ - frei nach Stepanovic -, so seine Antwort. Er würde dann monatlich Schach-Kombi-Turniere in Lichtental organisieren, beispielsweise Schach/Dart, Schach/Backgammon, Schach/Poker sowie ein 8-Nationen-Blitz-Cup.

Wir werden die User an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Freitag, 15. Juni 2018

Happy Birthday Jürgen!

Wir gratulieren Jürgen Besener zum Geburtstag!
So ganz mag man es gar nicht glauben, dass Lichtentals 2. Vorsitzender Jürgen Besener am Samstag, den 16. Juni, 60 Jahre alt wird, sein Alter sieht man dem Jubilar in keiner Weise an. 

Geboren wurde er in Wittenberg an der Elbe, ein halbes Jahr später zogen dann seine Eltern nach Berlin-Steglitz wo er seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte. Im Alter von 12 Jahren erlernte er das königliche Spiel und nahm an Jugendmeisterschaften in Berlin mit guten Erfolgen teil, und dies über mehrere Jahre hinweg. 

1986 zog Jürgen Besener nach Baden-Baden und war auf Anhieb von der Kurstadt begeistert, zumal sich ihm hier auch neue berufliche Chancen eröffneten. Die Freizeit war dadurch wenig bemessen, so dass es sechs Jahre dauerte, bis er abends und am Wochenende wieder die hölzernen Klötzchen schob. Die Teilnahme an der Baden-Badener Stadtmeisterschaft im ‚Alten Rathaus‘ in Lichtental im Jahr 1992 gab den Ausschlag, dass er sich kurz danach den Schachfreunden Lichtental anschloss, zum Stammspieler wurde und nun im Herbst 2018 durch die ‚Silberne Ehrennadel‘ des BSV für 25jährige Mitgliedschaft und Engagement geehrt wird.  

‚Locke‘, so sein Spitzname, ist im Gegensatz zu seinem Vorstandskollegen Ferdinand Bäuerle, eher der Mann für leisere Töne, obwohl er Rockmusik, Blues und Formel 1 mag, ja auch sogar mit einer Harley Davidson die Route 66 in den USA vor Jahren befuhr. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Treue und Führungsqualitäten, werden nicht nur seit mehr als zwei Jahrzehnten von seinem Arbeitgeber, einer traditionsreichen Bauunternehmung, sondern auch vom Lichtentaler Traditionsverein hoch geschätzt. 

Die SFL wünschen ihrem 2. Vorsitzenden weiterhin beste Gesundheit, viel Erfolg auf und neben dem Schachbrett, in der Liebe und viel Freude als Aquarianer und Hobbykoch.

Genieße Deinen ‚runden Geburtstag‘ zu zweit, wir werden in Kürze zusammen auf weitere 25 Jahre SF Lichtental anstoßen! ‚Det machen mer, wa, mit Buletten und Schrippen oder mit einem Broiler und Schultheißbier`, wie es auf berlinerisch heißt.

Happy Birthday Jürgen!

Ferdi, Daniel, Vilmos, Gyuri, Alexander, Stefan, Peter, Sascha, Angel, Guido, Jason, Robert, Schmekes, Mostafa und Emma

Sonntag, 10. Juni 2018

Günter-Paul Schröter gewinnt Schach-Billard-Turnier



Man hatte sich ein wenig in die 70er Jahre zurückgefühlt. Die Rede ist von den beiden Locations in denen die Premiere eines Schach-Billard-Kombiturniers am vergangenen Samstag ausgetragen wurde. „Zu meiner Studentenzeit trafen sich Schachfreunde abends im ‚Billard-Cafe‘ in der Pforzheimer Nordstadt, spielten mehrere Blitz- oder Schnellschachpartien und danach einige Billardrunden“, erinnert sich Lichtentals 1. Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. So kam ihm die Idee ein Revival zu organisieren, bei dem diese beiden Sportarten verknüpft werden, man viel Spaß und Freude unter Gleichgesinnten an einem Tag hat, gleichzeitig jedoch auch Taktik, Strategie und Kombinatorik eine Rolle spielen. 

„Dass mein Freund Günter-Paul gut blitzen kann, dass wusste ich ja, aber, dass er ganz gut Billard spielen kann, dass wusste ich nicht“, so der Organisator über den verdienten Gesamtsieger GP Schröter von der Schachabteilung Vimbuch. Bereits morgens hatte der diplomierte Architekt im M-Point-Billard-Cafe am Brahmsplatz durch sieben Punkte das Fundament gelegt, nachmittags folgte mit dem Sieg in einem 5-Minutenblitz-Rundenturnier die ’Fertigstellung‘ im ‚Michael Tal Zimmer‘ im ‚Alten Rathaus‘ in Lichtental.  Auf den geteilten 2. Rang kamen Bernd Walther (SF Sasbach) und Stefan Zipf (SF Lichtental). 

Turnierimpression beim 5-Minuten-Blitzturnier
„Es war ein nettes, familiäres Turnier, das sicherlich eine Neuauflage erleben wird“, sagt Spiritus Rector Ferdinand Bäuerle abschließend. Als nächstes Kombi-Turnier hat er bereits ein Schach-Backgammon-Turnier in den nächsten Wochen angekündigt. Auch hierfür gebe es sicherlich einige Interessenten, die die beiden Disziplinen zu ihren Hobbys zählen. Hierzu erwartet er auch Spieler aus dem überregionalen Raum in Lichtental. 

Er kann es noch: Stefan Zipf hat vor 20 Jahren letztmals Billard gespielt.