Mittwoch, 8. April 2020

Schachfreunde Lichtental empfehlen Problemschach

Was machen wir mit der ungewohnten Freizeit, dies fragen sich derzeit viele Mitbürger und Mitbürgerinnen. Da macht es sich doch wieder bemerkbar, wie gut dass wir das Schachspiel gelernt haben. Wohl kaum eine andere Sportart bietet soviele Möglichkeiten im Einzel- oder Mannschaft dem Hobby zu frönen.

Eine besondere und seltene Disziplin ist dabei das Problemschach. Es ist für viele hochkompliziert und rätselhaft. Es wissen wohl die Wenigsten was z.B. ein 'gedopter Bauer' , 'Spiegelschach' 'oder 2:2-Springer'  ist. Wer sich hierüber mal genauer informieren möchte, dem empfehlen die Schachfreunde Lichtental die Internetseite 'Schwalbe' der deutschen Vereinigung für Problemschach.

Tja, die Menschheit setzt sich momentan anscheinend selbstmatt. Passend dazu ein Diagramm, veröffentlicht im Leipziger Tageblatt, etwa 1907. Man sollte sich schon Zeit dafür nehmen, der Dreizüger ist schwierig zu lösen, meines Erachtens. Fragt bitte nicht den Computer oder ein passendes Programm, früher stand auch keiner zur Verfügung.
Hoffentlich bis bald wieder am Brett!

Sonntag, 5. April 2020

SF Lichtental trainiert zuhause

So leicht kann uns Schachspieler nichts erschüttern, auch nicht die Massenpanik wegen dem Corana-Virus. Ok, geselliges Zusammensein am Vereinsabend ist momentan nicht drin. Wird aber andererseits auch Zeit, dass diese Bevormundungen des Staates aufhören, denn wieso soll man 99 Prozent der Bevölkerung in ihrer Bewegungsfreiheit enorm beschneiden, wenn an dieser Krankheit nicht mal ein Prozent infiziert sind. So denken neben den Verantwortlichen bei den SF Lichtental mittlerweile auch zahlreiche andere Sportvereine, z.B. Reitvereine oder Tennisvereine.

Warten wir mal Ostern ab und hoffen, dass die Politiker Zug um Zug (um schachlich zu sprechen) die Verbote wieder zumindest reduzieren. Bis dahin können wir uns beispielsweise mal alte Partien anschauen, uns über Siege freuen und über Niederlagen ärgern. Oder uns auch mal mit Problemschach beschäftigen. Beides vereint eine Partie von mir, die zwar schon 2016 veröffenlicht wurde, aber sicherlich ein gutes Training einer gelungenen Mattkombination ist. Viel Freude beim Lösen des Problems.


Dienstag, 31. März 2020

Baden-Badener Schachvereine empfehlen Internetturniere

Auch in der »Corona-Zeit« geht das Schachleben im Deutschen Schachbund, dem Badischen Schachverband und in vielen Vereinen irgendwie weiter. Dazu nutzt man einen Vorteil unseres Schachsports, indem unser Hobby vorübergehend ins Internet verlagert wird.

So trafen sich vor ein paar Tagen 29 Schachfreunde zu einem zweieinhalbstündigen 5-Minuten-Blitzturnier im Netz, das von der OSG organisiert wurde. Sieger wurde Blitz-As Jonas Jurga mit der sagenhaften Turnierleistung von 2536 vor FM Niklas Schmider (auch OSG). Es habe allen Spaß gemacht, sagt OSG-Vorsitzender Patrick Bittner, und man wolle solche Turniere weiter durchführen, offen für alle. 

Auch die Schachfreunde Lichtenal empfehlen ihren Mitgliedern das Internet zu nutzen, um weiter dem schönen Hobby zu frönen, sei es auch nur von zuhause aus. Neben Turnieren biete das World Wide Web vor allem auch hervorragende Trainingseinheiten betont SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle.

Wie konkret die Spieler sowie die Fans ihr Alleinsein bewältigen, dazu mehr morgen an dieser Stelle. 




Montag, 30. März 2020

Königliches Spiel in Baden-Baden schachmatt gesetzt

Tja, der Corana-Virus legt auch die Sportwelt lahm, auch wir Schachspieler sind davon betroffen. Bis auf Weiteres haben auch die beiden Schachvereine in Baden-Baden, Bundesligist OSG Baden-Baden und die Schachfreunde Lichtental, ihre Clubabende und Turniere verschoben. Details folgen morgen an dieser Stelle.

Die Schachbretter in den Baden-Badener Vereinen bleiben derzeit unbesetzt.

Freitag, 13. März 2020

Schachfreunde Lichtental empfehlen Home Chess

"Wir meinen zwar, dass das alles bezüglich des Corina-Virus übertrieben und eine unnötige Panik hervorgerufen wird, aber wir kommen allein schon wegen der Räumlichkeiten unseres engen Spiellokals im 'Alten Rathaus' in Lichtental nicht darum herum, den Vereinsabend mal bis auf Weiteres auszusetzen", betonen Ferdinand Bäuerle und Jürgen Besener von der SFL-Vorstandschaft. Man teile zudem die zwei Räumlichkeiten mit der Musikschule mit ihren Kindern und auch Desinfektionsmittel seien nicht auf der Toilette verhanden. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder beträgt 62 Jahre, darunter vier Spieler mit über 80 Jahren.

Reagiert auf die Entwicklungen hat auch der Badische Schachverband, heute Freitag, der 13. März um 13.58 Uhr,  die anstehende Verbandsrunde am 22. März für alle Ligen abgesagt. Ob und wie es weitergeht, darüber werde man informieren, heißt es. Abgesagt wurde auch der SZ/OSG/JS Rapid-Chess-Schnellschach-Monatspokal, der am kommenden Dienstagabend (17.3.2020) im LA8 stattfinden sollte.

Wir empfehlen Home Chess und halten unsere User wie gewohnt über die neuesten Entwicklung auf dem Laufenden. Klicken lohnt sich also!

Der 8. Verbandsspieltag wurde vom Badischen Schachverband abgesagt.

 

Mittwoch, 11. März 2020

Lichtentaler Schachfreunde wegen Corana-Virus besorgt



"Wir werden bis auf Weiteres unsere Clubabende aussetzen und ein geplantes Oster-Blitzschachturnier absagen", sagt Ferdinand Bäuerle, der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental in Baden-Baden. Dies habe es bislang in der fast 70jährigen Vereinsgeschichte nicht gegeben. 

Mehr dazu ab morgen Nachmittag. Klicken lohnt sich!

Donnerstag, 6. Februar 2020

Rückblick auf den 5. Verbandsspieltag


So ganz will es bei den Kuppenheimer mit der Rückkehr in die Oberliga seit  Jahren einfach nicht klappen. Trotz einem spielstarken, routinierten Quartett kam man nur zu einem 4:4 gegen Gottmadingen und fiel auf den 4. Tabellenplatz in der Verbandsliga Süd zurück.


Eine Klasse tiefer mussten sich auch die Vimbis mit einem 4:4 begnügen, obwohl man gegen Neumühl mit 2,5:0,5 führte. Zurück vom Urlaub aus Thailand gekehrt, hatte Günter-Paul Schröter den Remis-Virus mitgebracht. Ungeschlagen ist ebenso weiterhin der sympathische Jochen Reith, Vimbuchs stabiles Spitzenbrett. Eine sehr gute Verbandsrunde spielt Lutz Schäfer, der Top-Scorer der Bühler, der 4,5 Punkte aus fünf Partien erzielte. 


Ein Team für sich ist in der Landesliga Süd I die I. Mannschaft des Traditionsvereins Freiburg-Zähringen. Mit 10:0 Punkten führt man nach einem hohen 6,5:1,5 Sieg über Oberkirch souverän die Tabelle an. Sehr gut hält sich – für viele Beobachter etwas überraschend – Aufsteiger SK Gernsbach, der nach einem 4:4 gegen Lahr den 2. Rang behaupten konnte. Zufrieden mit ihrer bisherigen Bilanz dürften auch die Hördener sein, die in Merzhausen zu einem knappen 4,5:3,5 Sieg kamen. 


„Gibt es schon Zimmerservice?“, fragte Daniel Ackermann am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr als Ferdinand Bäuerle nach dem schaute, ob er schon wach ist. Natürlich war Weitenungs neuer Spitzenspieler bereits ausgeschlafen, um sich mental auf den Kampf gegen Hörden II vorzubereiten, schließlich sollten im Abstiegsduell gegen die Murgtäler in der Bereichsklasse zwei Punkte zuhause her. Doch daraus wurde es am Ende nichts, man trennte sich leistungsgerecht 4:4. Zu dem Mannschaftsremis trug der Ex-Lichtentaler dann später mit einem Remis gegen Michael Zunker bei. Auch sein Brettnachbar Toni Balzert kam über ein Unentschieden gegen Harald Immer nicht hinaus. Mit dem Baden-Badener Kevin Hatzenbühler haben dagegen die Blumendörfler einen Glücksgriff getan, er holte einen vollen Punkt und weist  eine hervorragende Bilanz auf. Nach wie vor sind jedoch die Weitenunger stark abstiegsgefährdet, zumal Ackermann wohl die nächsten beiden Runden fehlen wird.



Es ist und bleibt eine spannende Liga, die Bereichsliga Süd 1. Baden-Baden VI büßte durch eine 3,5:4,5 gegen Bühlertal die Tabellenführung ein. Wohl die Wenigsten hatten erwartet, dass der starke Gersinska an Brett 1 gegen Belikan verliert. Auf dem Aufstiegsplatz ist nun der SC Appenweier, der gegen den SC Rastatt mit 5:3 gewann. Sicherlich um den Aufstieg in die Landesliga wird nach Meinung des SFL-Blogmasters Ferdinand Bäuerle, die Reserve des Oberligisten Ötigheim mitspielen, die immer besser ins Spiel kommt. Zu verdanken haben sie es sicherlich auch dem Ex-Lichtentaler Richard Huszar, der von Sieg zu Sieg eilt und auch gegen dem Kuppenheimer Alexander Hatz das Nachsehen am Spitzenbrett gab. Nach der 5:3 Niederlage sind ist die II. Mannschaft der Knöpflestädter weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Einen Mittelfeldplatz hat sich dagegen der SC Iffezheim durch einen hohen 6:2 Sieg über Sasbach II gesichert.



Wir werden auf dem beliebten Lichtentaler Internetportal anschließend berichten, klicken lohnt sich also! 

Der Hördener Michael Zunker nahm dem Weitenunger Neuzugang Daniel Ackermann ein Remis ab.