Mittwoch, 2. Januar 2019

'SFL-Winterschlussverkauf'


Ein Wort in eigener Sache

Mit Peter Brese, Angel Zlatev und Stefan Zipf haben zum  Jahresende 2018 weitere drei Spieler die Schachfreunde Lichtental verlassen. Man könnte fast einen satirischen Jahresrückblick verfassen, wäre diese Tatsache nicht schon traurig genug. Diese stets aktiven und zuverlässigen Mitglieder wurden in den letzten vier Wochen gezielt von Abwerbern angesprochen, den Verein bis zum 31.12. zu wechseln. Leider sind die Spieler darauf hereingefallen, denn selbst nach der Abmeldung beim BSV sind sie erst ab dem 1. Juli 2019 für einen neuen Verein spielberechtigt. Besonders penetrant zeigte sich Bernd Anderer, der selbsternannte ‚Spiritus Rector‘ von Slavija Karlsruhe, der Stefan Zipf den Floh ins Ohr setzte.

Nun, natürlich gehören immer zwei Seiten dazu. Man muss sich also fragen, was die Spieler wie zuvor Hans Peter Wenzel, Sascha Müller und Alexander Ziv bewegte, nicht mehr als Aktiver ans Brett für die SFL gehen zu wollen. Ein Grund ist mit Sicherheit der Abstieg aus der Bereichsklasse sowie die Pausierung der Mannschaft in der Saison 2018/2019, ein weiterer, dass man nur einmal im Monat Clubabend hat.

‚Die Welt hat sich verändert‘, sagt man, trösten kann mich dies nicht, wenngleich es vielen Vereinen auch anderer Sportarten ähnlich ergeht, wenn der Erfolg ausbleibt und es zu Problemen kommt. Man könnte fast Parallelen zu Ehefrauen ziehen, die sich nach Jahren enger Liebe scheiden lassen. In Städten liegt die Scheidungsrate bei über 40 Prozent.

Jetzt könnte der eine oder andere User denken, vielleicht kommen diese Spieler ja wieder zurück. Die Statistik geht von einer ‚Rückfallquote‘ von 10 Prozent aus, also wird wohl nur die Erinnerung bleiben. So bleibt nur, einen neuen Partner zu suchen oder sich ganz neuen Dingen zu widmen und die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Nach 45jähriger Funktionstätigkeit fällt es schwer, neue Weichen zu stellen, zumal man sich nach dem Sinn fragt, sich ehrenamtlich für einige Mitmenschen zu engagieren, damit diese ihrem Hobby frönen können. Sinnvoller erscheint, sich für die Natur und die Tierwelt einzusetzen.  Wir werden die Fans und User in den nächsten Wochen an dieser Stelle darüber informieren, wie es nach dem ‚SFL-Winterschlussverkauf‘ weitergeht. 

Von den drei Spielern hätte der SFL-Vorsitzende es am wenigstens erwartet, dass sie den Verein wechseln.

Montag, 31. Dezember 2018

Peliavin gewinnt Lichtentaler Winter-Schnellschachpokalturnier

Mit 16 Teilnehmern war das SFL-Schnellschach-Pokalturnier am vergangenen Samstag sowohl quantitativ als auch qualitativ gut besetzt. Nach 5 Runden CH-System setzte sich Konstantin Peliavin vom Bundesligisten OSG Baden-Baden souverän durch. Zweiter wurde Eduard Fromberg, Dritter wurde Leo Katz. Der Dank gebührt in erster Linie Mostafa Muschtaki, der seinen Schachkeller als Turnierort zur Verfügung stellte und gleichzeitig die Turnierleitung übernahm. Mehr in Kürze ....

Impression aus dem Turniersaal. Hart umkämpft war die Partie zwischen Dieter Schmidt und Angel Zlatev.

Neujahrsgrüße von den Schachfreunden Lichtental


Mittwoch, 19. Dezember 2018

Reefschläger-Gedenkturnier: Drei Großmeister auf dem Podest

Ein stark besetztes und bestens organisiertes Turnier, dies ist das Fazit des 3. Reefschläger-Gedenkturniers im LA8. "Obwohl Vilmos und ich nur im Mittelfeld landeten, waren wir mit der Leistung zufrieden, schließlich hatte man es in 9 Runden mit keinem leichten Gegner zu tun", so SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle, der das Niveau der Teilnehmer schätzte und sich mit vier Gegnern mit einem DWZschnitt von 1950 auseinandersetzen musste. Es gab wenig Remispartien, Junioren und Jungsenioren zeigten sich kampfeslustig.

Die Spitze des 71köpfigen Feldes war mit GMs, IMs und FMs glänzend besetzt. GM Roland Schmaltz gewann das Turnier vor GM Georg Meier und GM Vladimir Epishin. Umrahmt wurde das Turnier von Musikstücken von Dirk und Silke Becker, in einer nachmittäglichen Pause mit dem Ausschank eines Glas Weines. Damit erwies man dem viel zu früh verstorben Helmut Reefschläger die Ehre, er liebte schließlich neben dem königlichen Spiel die Musik und einen guten Tropfen Rotwein. "Wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder von der Partie sein", so Bäuerle abschließend.

Mit einem Gedenkturnier erinnerte die OSG Baden-Baden an den Tod von Dr. Helmut Reefschläger.

Freitag, 7. Dezember 2018

Dr. Reefschläger-Gedenkturnier mit Lichtenaler Beteiligung

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Der Kristallsaal im LA8 wird morgen den würdigen Rahmen zu einem Gedenkturnier für den zu früh verstorbenen Schachfreund Dr. Helmut Reefschläger bilden.  Patrick Bittner, der 1. Vorsitzende der OSG, rechnet mit einer hohen Teilnehmerzahl, zumal der 1. Preis in Höhe von 270.- Euro gut dotiert ist. Dies wird auch sicherlich einige GM, IMs, FMs und weitere starke Spieler überregional anlocken.


Mit von der Partie werden auch Vilmos Kubacsny und Ferdinand Bäuerle von den Schachfreunden Lichtental sein, für die ‚Reefi‘ in den Jahren 1998 – 2001 spielte und maßgeblichen Anteil gemeinsam mit Ackermann, Dombrowsky und Waligura damals am Aufstieg in die Verbandsliga hatte. „Das war ein Glücksfall für unseren Traditionsverein“, erinnert sich SFL-Ehrenvorsitzender Heinz Schmekenbecher.


Nicht das Preisgeld, sondern die Erinnerung an Helmut Reefschläger, bewegen Kubacsny und Bäuerle an dem Schnellschachturnier teilzunehmen, das über 9 Runden gespielt wird und hohe Konzentration sowie Ausdauer verlangt. „Da werden wir abends platt sein und keine Lust mehr auf den Besuch des nahegelegenen Christkindlesmarkts haben“, mutmaßt der SFL-Team-Captain. Mit einer Platzierung im Mittelfeld bei dieser Konkurrenz wären die Beiden zufrieden, so ließen sie abschließend verlautbaren. 

Der Ungar Vilmos Kubascny startet beim Reefschläger-Gedenkturnier.