"Nach dem Abstieg unserer zwei Mannschaften und dem Weggang von einem Drittel der Mitglieder, wussten wir bis vor kurzem nicht wie es weitergeht", gibt Ferdinand Bäuerle, der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Lichtental offen und ehrlich zu. Erleidet man das gleiche Schicksal wie die SF Oos oder der SK Gaggenau in den vergangenen Jahren oder stellt wie der Ex-Verbandsligist SK Durmersheim nur eine Mannschaft in der Kreisklasse II? Erschwerend hinzu kam die Liquidität des Baden-Badener Traditionsvereins, der vor 66 Jahren gegründet wurde.
"Wir freuen uns sehr über die Solidarität und Hilfestellung des Badischen Schachverbandes, des Schachbezirks Mittelbaden und der OSG Baden-Baden", betont Bäuerle ausdrücklich. "Es ist sehr schön, dass die SF Lichtental in der Schachstadt Baden-Baden nun wieder nach vorne blicken können", so BSV-Präsident Dr. Uwe Pfenning. Er erinnert sich noch gut an die Badische Blitz-Einzelmeisterschaften vor ein paar Jahren, die man mustergültig durchgeführt habe und hofft, dass man bereits im kommenden Jahr als Ausrichter zur Verfügung steht. Gut vorstellen könne er sich dabei auch, dass die OSG Baden-Baden und die SFL gemeinsam die Badischen Einzelmeisterschaften in der Kurstadt ausrichten und Zuschüsse des Verbandes für die Sanierung des Multi-Kulti-Clubs mit herangezogen werden könnten.
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| BSV-Präsident Dr. Uwe Pfenning freut sich, dass die SF Lichtental wieder positiver in die Zukunft blicken können. |
"Wir haben zwar nun weniger Mitglieder, dies spielt jedoch nicht die
Rolle, wichtiger ist, dass ich mich auf unsere treuen Seelen verlassen
kann, um Turniere möglichst bestens zu organisieren", konstatiert
Ferdinand Bäuerle. Einen Beweis hierfür will er mit seiner Helfertruppe
bei der Organisation des Offenen Mittelbadischen Schachkongress liefern,
der vom 22. - 24. September im 'Alten Rathaus' in Lichtental
stattfindet. Sein Dank für die Vergabe gilt den Vereinsdelegierten und
der Vorstandschaft des SB Mittelbaden, die kürzlich bei der
Bezirksversammlung einstimmig das Votum erteilten.
"Wenn
wir in der Bereichsliga Süd 1 eventuell 'durchgereicht' werden, ist
dies nicht schlimm. Wichtig ist die Kameradschaft unter den Aktiven, und
diese stimmt bestens", so Bäuerle abschließend.