Samstag, 19. Januar 2019

Lichtentaler starten beim Achertalpokal

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"Es ist immer ein sehr nettes, familiäres Turnier", betont SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Die Rede ist vom Achertalpokalturnier in Ottenhöfen-Seebach, das in diesem Jahr vom 14. - 17. März gar sein 25jähriges Jubiläum hat. Rund 30 Teilnehmer werden wohl in 5 Runden nach CH-System um Pokal, Geld- und Ratingpreise und Platzierungen kämpfen. Haushoher Favorit ist heuer Thilo Ehmann mit einer DWZ von 2343.

Mit von der Partie werden auch neben Ferdinand Bäuerle die Ex-Lichtentaler Hans Peter Wenzel und Sascha Müller sein, die gut befreundet sind. Den Seniorenpreis vom vergangenen Jahr möchte der kürzlich 64 Jahre alt gewordene SFL-Präsident verteidigen, Wenzel und Müller legen sich für einen Ratingpreis ins Zeug. Besonders in sich, haben es traditionell die Doppelspieltage am Wochenende, wo Konzentration, Ausdauer und Stehvermögen gefragt ist.

Wir werden hier an dieser Stelle über den Turnierverlauf dann aktuell berichten, klicken lohnt sich.

Sascha Müller und Ferdinand Bäuerle gehen beim Achertalpokalturnier an den Start.

Dienstag, 8. Januar 2019

Aktuell: BSV rudert zurück



Wie sagte schon Tartakower: Die Drohung ist stärker als die Ausführung. Recht hatte er, wie ein junges Beispiel den Beweis hierfür liefert. Der letzte Post auf dem beliebten SFL-Internetportal hatte für Aufsehen gesorgt, bei sehr viel Zugriffen (über 300 am vergangenen Wochenende) und Solidaritätsbekundungen. Daraufhin korrigierte BSV-Schatzmeister Jürgen Dammann in der Rubrik BSV-Mitgliederverwaltung den derzeitigen Status des 67jährigen Baden-Badener Traditionsvereins in ‚abgemeldet‘. „Mit dem Ausdruck können wir leben“, sagt Lichtentals Präsident Ferdinand Bäuerle. „Die Formulierung ‚Verein aufgelöst‘ hat zu einer großen Verunsicherung und Verwirrung unter Freunden, Fans, aber auch Förderern lokal, regional und überregional geführt“. 

‚Noch piepst die Leiche‘, war das Motto des legendären Emil Josef Diemer. Dies gelte auch am Brahmsplatz, konstatiert Ferdinand Bäuerle, der hofft in kleinen Schritten den Verein spielerisch und finanziell aus der Talsohle zu bringen. Man sei zwar abgemeldet und pausiere eine Saison, sicherlich dürfte man aber die SFL nicht abschreiben, so sein abschließendes Statement. 

Tartakower: Die Drohung ist stärker als die Ausführung.

Freitag, 4. Januar 2019

BREAKING NEWS: SF Lichtental drohen Badischem Schachverband mit Rechtsanwalt

BSV-Schatzmeister Jürgen Dammann hat in der Rubrik 'Mitgliederverwaltung' den Traditionsverein Schachfreunde Lichtental als aufgelöst hinterlegt, was nicht den Tatsachen entspricht. Dies wird wohl ein juristisches Nachspiel haben, so SFL-Vorsitzender Ferdinand Bäuerle. Mehr in Kürze ...


Mittwoch, 2. Januar 2019

'SFL-Winterschlussverkauf'


Ein Wort in eigener Sache

Mit Peter Brese, Angel Zlatev und Stefan Zipf haben zum  Jahresende 2018 weitere drei Spieler die Schachfreunde Lichtental verlassen. Man könnte fast einen satirischen Jahresrückblick verfassen, wäre diese Tatsache nicht schon traurig genug. Diese stets aktiven und zuverlässigen Mitglieder wurden in den letzten vier Wochen gezielt von Abwerbern angesprochen, den Verein bis zum 31.12. zu wechseln. Leider sind die Spieler darauf hereingefallen, denn selbst nach der Abmeldung beim BSV sind sie erst ab dem 1. Juli 2019 für einen neuen Verein spielberechtigt. Besonders penetrant zeigte sich Bernd Anderer, der selbsternannte ‚Spiritus Rector‘ von Slavija Karlsruhe, der Stefan Zipf den Floh ins Ohr setzte.

Nun, natürlich gehören immer zwei Seiten dazu. Man muss sich also fragen, was die Spieler wie zuvor Hans Peter Wenzel, Sascha Müller und Alexander Ziv bewegte, nicht mehr als Aktiver ans Brett für die SFL gehen zu wollen. Ein Grund ist mit Sicherheit der Abstieg aus der Bereichsklasse sowie die Pausierung der Mannschaft in der Saison 2018/2019, ein weiterer, dass man nur einmal im Monat Clubabend hat.

‚Die Welt hat sich verändert‘, sagt man, trösten kann mich dies nicht, wenngleich es vielen Vereinen auch anderer Sportarten ähnlich ergeht, wenn der Erfolg ausbleibt und es zu Problemen kommt. Man könnte fast Parallelen zu Ehefrauen ziehen, die sich nach Jahren enger Liebe scheiden lassen. In Städten liegt die Scheidungsrate bei über 40 Prozent.

Jetzt könnte der eine oder andere User denken, vielleicht kommen diese Spieler ja wieder zurück. Die Statistik geht von einer ‚Rückfallquote‘ von 10 Prozent aus, also wird wohl nur die Erinnerung bleiben. So bleibt nur, einen neuen Partner zu suchen oder sich ganz neuen Dingen zu widmen und die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Nach 45jähriger Funktionstätigkeit fällt es schwer, neue Weichen zu stellen, zumal man sich nach dem Sinn fragt, sich ehrenamtlich für einige Mitmenschen zu engagieren, damit diese ihrem Hobby frönen können. Sinnvoller erscheint, sich für die Natur und die Tierwelt einzusetzen.  Wir werden die Fans und User in den nächsten Wochen an dieser Stelle darüber informieren, wie es nach dem ‚SFL-Winterschlussverkauf‘ weitergeht. 

Von den drei Spielern hätte der SFL-Vorsitzende es am wenigstens erwartet, dass sie den Verein wechseln.

Montag, 31. Dezember 2018

Peliavin gewinnt Lichtentaler Winter-Schnellschachpokalturnier

Mit 16 Teilnehmern war das SFL-Schnellschach-Pokalturnier am vergangenen Samstag sowohl quantitativ als auch qualitativ gut besetzt. Nach 5 Runden CH-System setzte sich Konstantin Peliavin vom Bundesligisten OSG Baden-Baden souverän durch. Zweiter wurde Eduard Fromberg, Dritter wurde Leo Katz. Der Dank gebührt in erster Linie Mostafa Muschtaki, der seinen Schachkeller als Turnierort zur Verfügung stellte und gleichzeitig die Turnierleitung übernahm. Mehr in Kürze ....

Impression aus dem Turniersaal. Hart umkämpft war die Partie zwischen Dieter Schmidt und Angel Zlatev.

Neujahrsgrüße von den Schachfreunden Lichtental